Natürliche Kältemittel
F-Gase-Verordnung: Die Notwendigkeit zur Chance machen

Ein Gastbeitrag von Sandra Kraft * 5 min Lesedauer

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Die Verschärfungen der F-Gase-Verordnung sorgen für Unsicherheit. Was auf den ersten Blick wie eine regulatorische Belastung wirkt, ist gleichzeitig eine strategische Chance für mehr Effizienz, sinkende Betriebskosten und echte Zukunftssicherheit. Als Thermomanagement-Spezialist hat Technotrans seit Jahren Kühl- und Temperiertechnik mit natürlichem Kältemittel bei seinen Kunden im Einsatz. 

Technotrans verfolgt einen konsequenten Ausbau natürlicher Kältemittel in seinen energieeffizienten Temperiergeräten der Baureihe Teco ci.(Bild:  Technotrans)
Technotrans verfolgt einen konsequenten Ausbau natürlicher Kältemittel in seinen energieeffizienten Temperiergeräten der Baureihe Teco ci.
(Bild: Technotrans)

Die Zeit synthetischer Kältemittel läuft ab. Die im März 2024 in Kraft getretene EU-Verordnung 2024/573 verschärft die Regeln für fluorierte Treibhausgase (F-Gase) drastisch und zwingt Anlagenbetreiber zum Handeln. Ein zentrales Element ist der sogenannte „Phase-Down“, der die verfügbare Menge an teilfluorierten Kohlenwasserstoffen (HFKW) bis 2050 schrittweise auf null reduziert. Für Industrieunternehmen hat das schon heute spürbare Konsequenzen: Rechtlich gesehen dürfen bestehende Anlagen, die F-Gase enthalten, zwar weiterbetrieben und gewartet werden. Allerdings führt der Phase-Down zu einer Verknappung von Service-Kältemitteln wie R134a oder R407C. Das resultiert unweigerlich in steigenden Preisen und potenziellen Lieferengpässen. Es erschwert die vorausschauende Betrachtung der Lebenszykluskosten für Bestandsanlagen. Wartung und Instandhaltung von Bestandsanlagen werden damit zu einem volatilen Kostenfaktor.