Smart welding Laserschweiß-KI erhöht Qualität in der E-Mobilität

Quelle: Pressemitteilung von Trumpf 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Trumpf hat eine KI-Anwendung (künstliche Intelligenz) fürs Laserschweißen entwickelt, die die Fertigung noch effizienter macht – vor allem mit Blick auf die E-Mobilität.

Trumpf hat jetzt ein KI-basiertes System namens Easymodel AI für das Laserschweißen entwickelt, das Ende Juni auf der Laser - World of Photonics seinen ersten öffentlichen Auftritt haben wird. Hier verrät der Laserspezialist schon vorab, was man davon erwarten kann.(Bild:  Trumpf)
Trumpf hat jetzt ein KI-basiertes System namens Easymodel AI für das Laserschweißen entwickelt, das Ende Juni auf der Laser - World of Photonics seinen ersten öffentlichen Auftritt haben wird. Hier verrät der Laserspezialist schon vorab, was man davon erwarten kann.
(Bild: Trumpf)

Die Hersteller von Elektroautos können jetzt mit der neuen KI-Anwendung von Trumpf etwa mehr Elektromotoren in kürzerer Zeit produzieren, wie es heißt. Auch fielen weniger Nacharbeit und Ausschuss an. Die Trumpf-Experten erklären, dass sie mit KI das Gesamtsystem aus Laser, Optik, Sensorik und Software auf ein neues Leistungsniveau heben wollten. Das scheint geglückt zu sein. Das KI-Verfahren in Sachen Laserbearbeitung habe sich in der Serienproduktion für Komponenten aus der E-Mobilität bereits in der Praxis bewährt. Es gilt als so flexibel, dass es bei verschiedenen Laserschweißanwendungen einsetzbar ist, wie Trumpf anmerkt.

KI-Hilfe unterstützt Lasersensoren bei der Bauteilpositionierung

Auf der Messe Laser – World of Photonics (vom 27. bis 30. Juni in München) wird Trumpf nun erstmals der Öffentlichkeit demonstrieren, wie künstliche Intelligenz das Laserschweißen unterstützen kann. Die Ditzinger Spezialisten präsentieren nämlich das KI-basierte System Easymodel AI (AI von Artificial Intelligence mit dem ein entsprechender Algorithmus erstellt werden kann. Dazu gibt es den KI-Filter für Visionline Detect zu bestaunen, der zur Anwendung des Algorithmus dient, wie Trumpf weiter ausführt.

Und das steckt dahinter: Damit die Schweißnaht immer an der richtigen Stelle sitze, müsse die Sensorik des Lasers die Schweißgeometrie präzise auf dem Bauteil positionieren, sonst drohe Ausschuss. Verschmutzungen oder Kratzer am Bauteil, schlechte Beleuchtungsverhältnisse im Arbeitsraum oder stark spiegelnde Materialien wie Kupfer erschweren dabei die Positionierarbeit der Sensoren. Doch das Trumpf-KI-Tool unterstützt die Bildverarbeitung und verringert dadurch solche Störeinflüsse.

Das zielgerichtete Training der Trumpf-KI gilt als Kinderspiel

Der Anwender müsse laut Trumpf die künstliche Intelligenz für das hochwertige Laserschweißen vor ihrem Einsatz lediglich trainieren. Der Maschineneinrichter kennzeichnet dafür in entsprechendem Bildmaterial die für das Schweißen relevanten Bauteilbereiche. Programmierkenntnisse sind dafür nicht nötig, wie Trumpf verspricht.

Der auch auf der Laser - World of Photonics präsentierte KI-Filter Visionline Detect AI von Trumpf arbeitet mit der KI-basierten Laserschweißunterstützung Easymodel AI Hand in Hand. Letztere liefert den Algorithmus, Ersterer hilft bei der Anwendung desselben.(Bild:  Trumpf)
Der auch auf der Laser - World of Photonics präsentierte KI-Filter Visionline Detect AI von Trumpf arbeitet mit der KI-basierten Laserschweißunterstützung Easymodel AI Hand in Hand. Letztere liefert den Algorithmus, Ersterer hilft bei der Anwendung desselben.
(Bild: Trumpf)

Der Umgang mit dem System sei nämlich so einfach und intuitiv, wie der mit Mal- und Zeichenprogrammen, wie sie jeder von Smartphones oder Computern kenne. Das durch dieses einfache Training entstandene KI-Modell kommt dann im KI-Filter für die Bildverarbeitung Visionline Detect zum Einsatz.

(ID:49534118)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung