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Vakuumtechnik bringt Vielfalt in das Teilehandling

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Das ist auch mit Mehrstufendüsen möglich, bei denen mehrere Venturidüsen hintereinandergeschaltet sind, um das Saugvolumen zu erhöhen. „In Abhängigkeit von der Anwendung haben mehrstufige Ejektoren nur etwa die Hälfte bis zu einem Drittel des Luftverbrauchs, rechnet Mehrer vor. Bei gleichem Verbrauch lasse sich dagegen eine bis zu dreifach höhere Saugleistung erzielen. Das mache diesen Ejektortyp zum Beispiel für Kartonagen und Spanplatten interessant.

Kürzere Leitungen verbessern Energieeffizienz der Sauggreifer

„Entscheidend ist jedoch, dass die Vakuumerzeugung direkt am Greifer erfolgt“, berichtet Festo-Manager Hanold. Mit der Verkürzung der Saugleitungen sinkt das Volumen zwischen Ejektoren und Sauger, das bei jedem Vakuumaufbau zu evakuieren ist.

Dieser Effekt führt nicht nur zur Energieeinsparung und Erhöhung der Greiferdynamik, sondern vereinfacht auch die steuerungstechnische „Abbildung“ des gesamten Teilehandlings, wie es bei den Kompaktejektoren mit I/O-Link-Funktionen angestrebt wird. Ziel ist ein lückenloser digitaler Datenaustausch, der hinab bis in die unterste Feldebene reicht.

Daraus resultierten „zwei maßgebliche Vorteile“, berichtet Schmalz-Manager Dunkmann: Es verringere den Verkabelungsaufwand und erhöhe die Steuerungsfunktionalitäten – bis zur Möglichkeit der Fernparametrierung der Vakuumerzeugung.

Bernoulli-Greifer ergänzen Sauggreifer

Inzwischen haben die Ejektoren am Markt eine Vielfalt erreicht, die sich laut Rexroth-Manager Michalkowski mit der Menge unterschiedlicher Anwendungen vergleichen lässt. Dennoch werden mit Sauggreifern nicht alle Anwendungen der Vakuumtechnik beim Teilehandling abgedeckt. So ist damit ein Umsetzen schokolierter Kekse nicht möglich, ohne Abdrücke auf der Oberfläche zu hinterlassen.

Das kann jedoch ein Bernoulli-Greifer: Zwischen Gebäck und Greifer wird ein Unterdruck erzeugt, das die Gewichtskraft des Gebäcks kompensiert. Der berührungslose Greifer arbeitet praktisch wartungsfrei. „Beide Greifertypen haben ihre spezifischen Anwendungen, für die sie optimal geeignet sind“, resümiert Rexroth-Manager Michalkowski.

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