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In Zusammenarbeit mit AHC hat Grip Factory Munich auch eine Lösung für das Harteloxieren von Schweißverbindungen gefunden. Bestehen nämlich Bauteile aus unterschiedlichen Aluminium-Legierungen, so führt dies auf den jeweiligen Materialien infolge unterschiedlicher elektrischer Leitwerte zu unterschiedlichen Schichtdicken.
Hart-Coat-Beschichtung wächst senkrecht auf eine Aluminiumoberfläche auf
Das farbliche Aussehen der verschiedenen Aluminium-Werkstoffe ist ebenfalls unterschiedlich. Die Lösung liegt schlicht und einfach in der Auswahl des richtigen Schweißzusatzwerkstoffes. Die Schweißnähte werden von Grip Factory geprüft und stichprobenartig einer zerstörenden Werkstoffprüfung unterzogen.
Eine weitere Besonderheit der Hart-Coat-Beschichtung ist, dass sie senkrecht auf eine Aluminiumoberfläche aufwächst. Das bedeutet, dass an scharfen Kanten und Ecken nur wenig Schicht aufgetragen wird, bzw. ein Spalt bleiben kann. Hier besteht die Gefahr eines Korrosionsangriffes von außen. Um diesem Sachverhalt Rechnung zu tragen, rundet Grip Factory die Profile ab. Hierbei müssen für Ecken und Kanten größtmögliche Radien gewählt werden. Naturgemäß sind die Radien umso größer anzusetzen, je dicker die Hart-Coat-Schicht sein wird.
Hart-Coat-Schicht wird in voll entsalztem Wasser nachverdichtet
Da die Filmequipment-Teile gerade bei Außenaufnahmen einem nicht unerheblichen Korrosionsangriff unterliegen, wird die Hart-Coat-Schicht in voll entsalztem Wasser bei einer Temperatur zwischen 90 und 100 °C nachverdichtet. Man spricht hier von einer Heißwasser-Nachverdichtung. Die Harteloxal-Schicht wächst in Form von regelmäßigen Zellen auf die Aluminiumoberfläche auf (Bienenwabenstruktur).
Jede Zelle hat in der Mitte eine Pore mit einem Durchmesser von etwa 15 nm. Durch die Heißwasser-Nachverdichtung werden diese Poren mit Aluminiumhydroxid verschlossen, wodurch sich die Korrosionsbeständigkeit der Schicht enorm verbessert.
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