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EWM Hightech Welding

Warum sich automatisiertes Schweißen schnell auszahlt

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Automatisiertes Schweißen ist auch als Komplettsystem erhältlich

Die Automatisierungssparte von EWM hat sich mit ihrer schweißtechnischen Kompetenz auf kundenspezifischen Sondermaschinenbau, Automatisierungen mit und ohne Robotersysteme, MAG-Orbitalsysteme und vollautomatische Fertigungsstraßen spezialisiert. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: Erfahrungen hat das Unternehmen zum Beispiel im Maschinenbau, Lüftungs-, Rohrleitungs-, Stahl- und Kraftwerksbau, Brücken- und Schiffbau, in der Automobilindustrie und der individuellen Serienfertigung sowie im Apparate- und Anlagenbau für die Chemieindustrie. Die Leistungspalette umfasst das komplette Engineering und bietet im Robotik-Einsatz alles von der kostengünstigen Einstiegslösung bis hin zu schlüsselfertigen, universell einsetzbaren Komplettsystemen.

Dabei stützt sich EWM Automation auf das Schweißtechnik-Komplettangebot des Mutterhauses. Das etablierte Unternehmen liefert vom Schweißgerät mit allen erforderlichen Komponenten über Schweißbrenner bis hin zu Schweißzusatzwerkstoffen und schweißtechnischem Zubehör alles aus einer Hand. Für die Einbindung in automatisierte Produktionsprozesse sorgt das Team um die beiden Geschäftsführer Christian Fink und Thomas Volland.

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Schon ab kleinen Losgrößen lohnt sich Automatisierung von Schweißaufgaben

Wichtig ist ihnen der Hinweis, dass automatisiertes Schweißen nicht nur für große Unternehmen lukrativ sei. Auch bei kleineren Betrieben zahlten sich solche Lösungen schnell in barer Münze aus. „Schon ab Losgrößen von fünf bis zehn Stück lohnt sich eine Automation bei wiederkehrenden Schweißaufgaben“, erklärt Volland. „In aller Regel sind damit eine Steigerung der Produktivität und ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau verbunden.“ Häufig könnten die Anwender dann auch Aufträge realisieren, die ohne Automatisierung kaum möglich gewesen wären. Denn bei Bedarf könnten solche Fertigungslösungen rund um die Uhr laufen. Hinzu käme, dass qualifizierte Mitarbeiter produktiver auch für andere Aufgaben eingesetzt werden können.

Amortisation teilweise schon nach wenigen Aufträgen

Über eine schnelle Amortisation berichtet auch das Westerwälder Unternehmen Dahs Krananlagen. Für die Herstellung beispielsweise von Brückenlaufkränen hat man eine automatisierte Lösung gefunden. Dafür wurde ein elektrisches Kranfahrwerk mit einem darauf montierten Schweißgerät konstruiert, das die aufgesetzten Laufschienenprofile automatisch auf die Stahlträger schweißt.

Bei einer 200 m langen Halle sind dabei insgesamt schon 800 m Schweißnaht zu erzeugen. „Dies erfolgt nun deutlich schneller als das manuell je möglich gewesen ist“, freut sich Urs Krämer, stellvertretender Geschäftsführer bei Dahs Krananlagen. „Den zeitlichen Aufwand konnten wir damit um 75 % reduzieren und unsere Mitarbeiter können wir an anderer Stelle nun produktiver einsetzen.“ Die Investition von etwa 15.000 Euro habe sich schon nach wenigen Kilometern Schweißnaht beziehungsweise drei bis vier Aufträgen amortisiert. Außerdem erziele man durch das automatisierte Schweißen eine gleichbleibend hohe Nahtqualität.

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