Umformtechnik Wirtschaftliches Umformen durch Integration von Folgeprozessen

Autor / Redakteur: Stephan Paul / Dietmar Kuhn

Die Umformtechnik ist meist für die Produktion hoher Stückzahlen ausgelegt. Da müssen Presse und Peripherie bestens aufeinander abgestimmt sein und eine Einheit bilden. Noch mehr Wirtschaftlichkeit lässt sich aber auch mit der Integration zusätzlicher Fertigungsoperationen in den Umformprozess erzielen.

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der Pressenbauer Schuler setzt für die Zukunft verstärkt auf die Servo-Direkt-Technik. Denn damit lassen sich jetzt Folgeprozesse, wie zum Beispiel das Schweißen, sicher in die Umformung integrieren. Die hochdynamischen und programmierbaren Servopressen eröffnen völlig neue Möglichkeiten. Jetzt ist es gelungen, Folgeoperationen äußerst prozesssicher in die Umformung zu integrieren.

Schweißen, findet während der Rastphase der Presse statt

Entscheidend ist dabei, dass der Zeit-Weg-Verlauf einer Servopresse im Vergleich zu einer konventionellen Presse frei programmiert werden kann. Denn außer Hubhöhe, Umformgeschwindigkeiten, Öffnungsgeschwindigkeiten und Transportzeiten können auch sogenannte Rastphasen an jedem beliebigen Punkt programmiert werden. Während der Rastphase findet der Folgeprozess, zum Beispiel das Schweißen, statt. Dabei ist die Prozesssicherheit jederzeit gewährleistet.

Alle prozessrelevanten Regelungswerte wie Schweißstrom, Schweißdauer und Schweißkraft werden kontrolliert und ausgewertet. Werden alle Werte nach Vorgabe eingehalten, erhält die Servopresse von der Schweißsteuerung das Signal zum Weiterfahren.

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