Blechexpo 2021 Augmented-Reality-System als digitale Schablone unterstützt OPC-UA

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Extend 3D hat bei seinen Laser- und Videoprojektoren „Werklicht“ den Schnittstellen-Industriestandard OPC UA eingeführt. Mit der Maschine-zu-Maschine-Schnittstelle können die 3D-Augmented-Reality-Systeme an speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) angebunden werden.

Firmen zum Thema

Die Projektionslösung „Werklicht“ von Extend 3D projiziert CAD-Daten und Arbeitsanleitungen auf Bauteile und wird so zur rechten Hand von Produktionsmitarbeiter.
Die Projektionslösung „Werklicht“ von Extend 3D projiziert CAD-Daten und Arbeitsanleitungen auf Bauteile und wird so zur rechten Hand von Produktionsmitarbeiter.
(Bild: Extend 3D)

Die Projektionslösung „Werklicht“ von Extend 3D projiziert CAD-Daten und Arbeitsanleitungen auf Bauteile und wird so laut Hersteller zur rechten Hand von Produktionsmitarbeiter. Bisher werden digitale Informationen mit Schablonen, Vorrichtungen und komplexen Koordinatenmessmaschinen auf reale Bauteile projiziert. Mit Werklicht gelangen digitale Bauteilinformationen aus dem Computer direkt in die Realität.

Nun hat Extend 3D bei den Projektionslösungen die Schnittstellen-Industriestandard OPC UA eingeführt. Damit profitieren Anwender von einem lückenlosen Datenaustausch im Industrie-4.0-Umfeld sowie kurzen Integrationszeiten.

Unkompliziert auf Produktionsdatenbanken zugreifen

Mit der Maschine-zu-Maschine-Schnittstelle können die 3D-Augmented-Reality-Systeme Werklicht an speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) angebunden werden und so unkompliziert auf Produktionsdatenbanken zugreifen. Integrationszeiten sinken. Damit beschleunigt sich der Einsatz der Werklicht-Produkte in Serienproduktion, Prototyping, Montage oder Qualitätssicherung.

Eigene optionale Verschlüsselungsprotokolle im OPC-UA-Standard erhöhen zudem die Sicherheit bei der Datenübertragung – ein entscheidender Vorteil vor allem auch für 5G- und Cloud-Anwendungen. Der Umstieg auf den OPC-UA-Standard sei unkompliziert, so Extend 3D. Kunden, die die Werklicht-Produkte im Rahmen eines Wartungsvertrags nutzen, erhalten die OPC-UA-Schnittstelle beim nächsten anstehenden Update. Doch auch wer die Werklicht-Laser und Videoprojektoren individuell nutzt, profitiere von dieser Neuerung. Das Softwarepaket lasse sich per eigenem Installer rasch aufspielen und installieren. Extend 3D passt die Middleware auf Kundenwunsch individuell deren Anforderungen an.

Extend 3D auf der Blechexpo 2021: Halle 5, Stand 5209

(ID:47618016)