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Die Daten wurden manuell verarbeitet. Zunächst wurden die überflüssigen Bereiche der Scans entfernt. Dann wurden die Scans mithilfe des Punkt-zu-Punkt-Ausrichtungsalgorithmus angeordnet. Anschließend erfolgte eine globale Registrierung mit Farbe und Geometrie. Das Resultat war eine dichte, exakte Punktwolke, aus der ein Polygonnetz erzeugt werden musste. Der nächste Schritt bestand darin, mit der Funktion Sharp Fusion in bestmöglicher Auflösung STL-Polygonnetzmodelle zu erstellen, anhand derer die Nachkonstruktion erfolgen konnte.
Volumenmodelle in wenigen Studen erstellen
Die Dateien wurden in die Reverse-Engineering-Software Geomagic Design X exportiert. „Geomagic ist zweifellos das beste, schnellste und einfachste Programm auf dem Markt”, so Boysan. „Unser Reverse-Engineering-Spezialist führte zunächst eine automatische Regionenerkennung der Teile durch und richtete sie aus, um die Ebenen anzuordnen. Später zeichnete er parametrisch die Volumenmodelle, ganz exakt Element für Element. Nach sieben bis acht Stunden Arbeit pro Maschinenteil waren die Volumenmodelle bereit für die Fertigung.” Ausgefräst wurden die Ersatzteile anhand der 3D-Modelle.
Die nachkonstruierten Teile erreichten genau die benötigte Präzision. Sie wurden in eine funktionierende Baumaschine eingesetzt und getestet – und passten perfekt. Assan ASP war von den Ergebnissen so beeindruckt, dass sie ein CAD-Paket mit Artec Eva, Artec Space Spider und Geomagic für Solidworks kauften. Diese Technik will das Unternehmen zur Verbesserung seines bisherigen Workflows und für künftige F&E-Projekte einsetzen.
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