Transfluid auf der Blechexpo 2019

Biegen vom Einzelstück bis zur Großserie

| Redakteur: Stefan Graf

Präzision und sichere Prozesse sind in der Rohrbearbeitung gefragt. Wie sich beides, abgestimmt auf die individuellen Herausforderungen unterschiedlichster Branchen, verbinden lässt, zeigt Transfluid.

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Die Transfluid-Lösungen für das effiziente Biegen umfassen teil- oder vollelektrische Maschinen sowie Anlagen für sehr kleine und große Rohrdurchmesser bis zu 325 mm.
Die Transfluid-Lösungen für das effiziente Biegen umfassen teil- oder vollelektrische Maschinen sowie Anlagen für sehr kleine und große Rohrdurchmesser bis zu 325 mm.
(Bild: Transfluid)

Die Transfluid-Lösungen für das effiziente Biegen umfassen teil- oder vollelektrische Maschinen sowie Anlagen für sehr kleine und große Rohrdurchmesser bis zu 325 mm. So ist beispielsweise die Biegemaschine t bend DB 2090-CNC effizient einsetzbar für Rohre bis 100 mm in allen Materialien, egal ob dick- oder dünnwandig. Leistungsstark ermöglicht sie ebenfalls die Rohrbearbeitung von Radien mit 1,5 x Rohrdurchmesser oder kleiner. Darüber hinaus sorgen extrem kurze Rüstzeiten, teilweise unter zehn Minuten, für mehr Flexibilität bei der Produktion und die erhöhte Wirtschaftlichkeit. Für die Fertigung in unterschiedlichen industriellen Bereichen bietet der Hersteller seine Rohrbiegemaschinen mit einer abgestimmten Ausstattung an, wie etwa inklusive einem Radienwechsler oder der Möglichkeit zum Rohrtrennen auf der Biegemaschine bei sehr guten Trennergebnissen und hervorragenden Messerstandzeiten.

Um die Biegemaschine besonders wirkungsvoll in den gesamten Produktionsprozess einzubinden, hat Transfluid seine Software t project weiterentwickelt. Zusätzlich zu den bewährten Möglichkeiten, wie der Ermittlung von Trennlängen und der Dokumentation von Rohrdaten, umfassen die Neuerungen vor allem die Bedienbarkeit der Maschinensteuerung sowie das vereinfachte und bedienerfreundlichere Tool für die Isometrieberechnung und den Kollisionstest. In der Erweiterung steuert t project jetzt Betriebsabläufe und verknüpft sich mit sämtlichen Mess- und CAD-Systemen. „Unser Anspruch war es, dem Bediener mit der Maschinensteuerung die Möglichkeit zu geben, Fertigungsabläufe an der Maschine deutlich zu verbessern. Und dies sehr einfach und effektiv“, fasst Benedikt Hümmler, Geschäftsführer Konstruktion und Produktion bei Transfluid, die Neuerungen zusammen.

Umformmaschinen für unterschiedliche Anforderungen

Für die immer wieder neuen Herausforderungen in der Umformtechnik entwickeln die Experten bei Transfluid permanent neue Bearbeitungsmethoden, die teilweise auch werkzeugunabhängig durchgeführt werden können. Hier schaffen zum Beispiel Stauchmaschinen wie die t form REB 632 mit unterschiedlichen Ausstattungen und hydraulischem oder elektrischem Antrieb Möglichkeiten für die präzise und schnelle Umsetzung verschiedenster Formen.

Besonderheiten sind die inkrementelle, also schrittweise, und die Hochgeschwindigkeits-Umformung, die neue Optionen eröffnet. Hiermit werden Produkte durch neue Werkstoffe leichter und stärker belastbar. Ebenso eröffnet die Transfluid-Rolliertechnik neue Potenziale einer werkzeugunabhängigen Formgebung.

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Vor dem Biegen oder Umformen muss das Rohr nach wie vor als Erstes auf die richtige Länge gebracht werden. Dafür stehen verschiedene Trennmöglichkeiten zur Verfügung, wie das erwähnte Messertrennverfahren auf der Biegemaschine und das spanlose Trennen mit den Maschinen der Produktreihe t cut. Beim Messertrennverfahren wird mit fortschrittlichen Messertechnologien eine nahezu absolute Rundheit nach dem Trennvorgang sichergestellt. Die Maschinen zur spanlosen Rohrtrennung bis 28/50 mm ermöglichen einen schnellen, unkomplizierten und sauberen Trennschnitt bei einer beeindruckend hohen Ausbringung von 1.600 Stück pro Stunde – und das sowohl von der Stange als auch vom Coil. Die t cut RTO 628 verbessert zusätzlich die Schnittlängen zur Minimierung von Restlängen und ermöglicht dank des sauberen Schnittergebnisses eine unmittelbare Weiterverarbeitung. Umformungen können direkt an der Schnittfläche durchführt werden.

Die systematische Verknüpfung der Rohrbearbeitung

Um Bearbeitungsschritte zielgerichtet zu verbinden, setzt Transfluid seine Automationssysteme kundenspezifisch und individuell ausgerichtet um. Die Auswahl reicht je nach Anforderung vom einfachen Handling bis zur Vollautomation über einen Roboter.

Sämtliche Automationssysteme verfügen über verschiedene Kontrollmechanismen: Optische Messeinrichtungen oder mechanische Kontrollen sorgen für eine gleichbleibend hohe Qualität der Produkte. Bei allen Lösungen steht das Prinzip „plug & play“ einer vollfunktionsfähigen Fertigungszelle im Fokus. So kann mit der Produktion direkt gestartet werden.

Transfluid auf der Blechexpo 2019: Halle 3, Stand 3602

Weitere Meldungen zur Blechexpo finden Sie in unserem Special.

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