Anbieter zum Thema
- verschiedene Methoden zur Höhenabtastung und automatische Höhenregelung (Z-Achse);
- automatische Kompensation verfahrensbedingter Fehler durch Methoden zum optimalen Bremsen und Beschleunigen in Ecken und Kurven, durch Schnittwinkelfehlerausgleich zur Vermeidung V-förmiger Schnittfugen durch Schrägschnittausgleich (setzt eine kippbare/drehbare Schneiddüse voraus);
- parallele Bearbeitung mit mehreren 2D-Schneidköpfen;
- Vorgabe von (auch nichtlinearen) Kennlinien für die Abrasivdosierung und den Wasserdruck;
- Technologietabellen zur Verwaltung materialbezogener Parameter;
- Unterstützung von verschiedenen Einstechmethoden, wie dem Anbohren mit dem Wasserstrahl;
- Markieren mit dem Wasserstrahl;
- Trockenlauf zum Test eines Bearbeitungsprogramms;
- automatische Kollisionsüberwachung.
Außerdem kann die optionale SPS/CNC-Integration anderer Werkzeuge, wie etwa einer Bohrspindel, sowie anderer Schneidverfahren (Autogen, Plasma) erfolgen, um eine multifunktionale Maschine zur Verfügung zu haben.
STM stellt serienmäßig mit CNC ausgerüstete Portalanlagen in allen Dimensionen und für alle Applikationen her. Bei der Konstruktion sind Funktionalität und Wirtschaftlichkeit sowie der hohe Bedienkomfort die bestimmenden Faktoren. Jede Anlage kann für Reinwasser-, Abrasiv- oder kombinierte Schneidprozesse eingesetzt werden. Das bedeutet, alle Maschinen können ohne Umrüsten zum Schneiden verschiedenster Materialien genutzt werden. Dabei ist auch ein paralleles Schneiden (2D) mit maximal sechs Schneidköpfen möglich (Mehrkopfbetrieb).
Die Wasserstrahlschneidmaschinen von STM verfügen über eine Höhenabtastung mit integriertem Kollisionsschutz, der vor Kollisionen in X- und Y-Richtung schützt. Welche der Antastmethoden gewählt wird, hängt vom Material und der geforderten Präzision ab. Zur Erstfindung der Werkstückoberfläche und zur Nachregelung der Schneidhöhe unterstützt die CNC von Eckelmann sieben Antastarten:
- fixe Z-Achse: manuelle Einstellung der Schneidhöhe, die Steuerung speichert diese Einstellung;
- ohne Antasten, das heißt, es wird die absolute rechnerische Schneidhöhe angefahren;
- einmaliges Antasten über Abstandssensor für die erste Kontur, die bei den nächsten Teilen übernommen wird;
- jedes Teil;
- jede Kontur;
- periodisch auf jeder Kontur in definierten Intervallen;
- kontinuierliche Abstandsmessung und Abstandsregelung.
Das Einstechen will gekonnt sein
Ein besonders kritischer Moment beim Wasserstrahlschneiden ist das Einstechen. Materialien verhalten sich unterschiedlich bei der plötzlichen Druckeinwirkung und können so beschädigt werden. Glas ist beispielsweise ein unter diesem Aspekt besonders anspruchsvoller Werkstoff. Die Eckelmann-CNC unterstützt deshalb unterschiedliche Einstichmethoden: So können über speziell für diesen Vorgang definierte Parameter der Wasserdruck und die Abrasivmenge reduziert werden. Dazu bietet das HMI Extrafelder in den Technologietabellen. Zusätzlich kann das Material durch ein winziges Loch angebohrt werden.
(ID:42341075)