Präzise geschnitten

CNC-unterstütztes Wasserstrahlschneiden

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Trockene Wasserstrahlschneidübung

Bevor der Wasserstrahl auf das Werkstück „losgelassen“ werden kann, muss alles richtig eingestellt sein und das Programm darf keine Fehler mehr enthalten. Die Eckelmann-CNC hilft dem Anwender dabei mit der Möglichkeit, einen „Trockenlauf“ durchzuführen: Die Kontur wird quasi unter realen Bedingungen abgefahren, ohne dass die Ventile für Wasser und Abrasivdosierung aktiv sind. So kann der Bediener auf sehr intuitive Weise den Prozess beobachten und das Programm prüfen und anpassen.

Mit der CNC kann auch markiert werden. Das können etwa Anreißlinien, Seriennummern, Barcodes oder Grafiken sein. Dabei durchdringt der Wasserstrahl das Material nicht, sondern ritzt es lediglich ein. Die Steuerung reduziert dazu automatisch die Abrasivmenge und die Wasserdrücke in Abhängigkeit vom Material. Innerhalb eines CNC-Programms kann ohne Unterbrechung zwischen den Modi Einstechen, Schneiden und Markieren gewechselt werden. Der Anwender spart durch dieses spezielle Feature einige Arbeitsschritte ein, was die Wirtschaftlichkeit der Prozesse erhöht.

Wasserstrahlschneiden wird immer beliebter, weil es ein präzises und vielseitiges Trennverfahren ist, das sich für fast alle Materialien eignet. Hinsichtlich der Bandbreite an Materialien stellt das Wasserstrahlschneiden je nach Stärke des zu bearbeitenden Materials eine interessante und wirtschaftliche Alternative dar und kann als komplementäre Ergänzung zu anderen Trennverfahren gesehen werden. Der Erfolg hängt entscheidend von ihrer steuerungstechnischen Beherrschbarkeit ab. Je besser sich ein Hersteller von Steuerungstechnik auf die verfahrensspezifischen Anforderungen einstellt, desto bessere Ergebnisse können erzielt werden. Dies setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen Maschinenbauer und Steuerungspartner voraus. Eckelmann bietet seinen Kunden keine CNC „von der Stange“.

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