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Kundenwertgestaltung

Cost Engineering – der Königsweg zur Kostenführerschaft

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Woher kommen die Ideen für die Kosten-einsparungen? Sie kommen zu 40 % aus dem eigenen Unternehmen, sind vorhanden und warten darauf, erfasst zu werden. Und sie kommen zu 20 % von Lieferanten oder auch von Kunden. Die Potenziale hingegen liegen in Sofortmaßnahmen, Anpassungskonstruktionen, der Entwicklung neuer Konzepte oder auch in der Übernahme von anderen Produkten.

Produktüberschneidungen und -differenzierungen innerhalb eines Portfolios aufdecken

Unternehmen sind gut beraten, Produktüberschneidungen und -differenzierungen innerhalb eines Programmes festzustellen, was mittels geeigneter Methoden heute möglich ist. Dies trägt nicht nur zur Gestaltung des Produktportfolios bei, sondern hilft auch bei der Identifizierung neuer Märkte. Entscheidend sei es, nicht in die Falle der Komplexität zu tapsen. Dabei machte er deutlich, dass sich nicht nur Produkte modularisieren lassen, sondern auch Fabriken.

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Das erklärte Ziel: Produktivität zu erhöhen und die Investitionskosten für diese Fertigungssysteme zu reduzieren. Seine Erkenntnisse aus der Praxis zeigen, dass sich gerade die Investitionskosten reduzieren lassen. „Nicht härter und schneller arbeiten, sondern intelligenter arbeiten, das führt zu diesen Produktivitätssprüngen“, so Wildemanns Credo.

Unternehmen brauchen eine Kultur des Kostenmanagements

Er fordert die feste organisatorische Verankerung von Cost Engineering im Unternehmen. Idealerweise über ein Cost Engineering Office, in dem möglichst viele Mitarbeiter in diese Aufgabe eingebunden werden, verstanden als permanente Aufgabe. Cost Engineering, so zeigte es das 20. Münchner Management-Kolloquium, richtet das Unternehmen strikter auf Kundenanforderungen aus und geht weit über die Kostenreduzierung hinaus. Dazu bedarf es allerdings einer Kultur des Kostenmanagements. Keine einfache, dafür aber eine lohnende Aufgabe.

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