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„Mit Weil Engineering haben wir einen Partner gefunden, der eine Anlage angeboten hat, die exakt unserem Lastenheft entsprochen hat und darüber hinaus noch durch innovative Ideen unsere Anforderungen übertroffen hat. In der Angebotsphase hat sich das Unternehmen als kompetenter und zuverlässiger Partner erwiesen, der fähig war, den Kundenwünschen gerecht zu werden“, sagt man am Trox-Standort in Isselburg-Anholt.
Kurzrohr-Fertigungsanlage punktet mit minimalen Rüstzeiten
Und: „Die besonderen Vorteile der Flexistar-Anlage waren die Umsetzung unserer Anforderung hinsichtlich des minimalen Rüstprozesses der vorgeschalteten Rundmaschine sowie der angebundenen Schweißanlage. Sie ermöglichen uns, ohne Umrüstung der Anlage innerhalb eines Auftragsloses nacheinander unterschiedliche Durchmesser und Gehäuselängen abzuarbeiten“, heißt es weiter.
Bei der Rundmaschine bestand die Wahl zwischen einer Zweiwalzenanlage oder einer Mehrwalzenanlage. Die Zweiwalzenanlage rundet die Blechzuschnitte gleichmäßig auf dem gesamten Umfang, hat allerdings bei Materialqualitätsschwankungen und Durchmesserwechsel einen nicht unerheblichen Rüstaufwand. Bei der Mehrwalzenanlage werden die Werkzeugwalzen bei Durchmesserwechsel oder Materialschwankungen CNC-nachgeführt und dies ohne Rüstaufwand.
Anrundestation kompensiert Nachteil des Mehrwalzenrundens
Der Nachteil beim Mehrwalzenrunden liegt bei den Anlaufgeraden, die prozessbedingt jeweils am Anfang und am Ende der Zuschnitte entstehen. Dies führt beim Fügen der Längsnaht zu einem dachförmigen Querschnitt entlang der Fügestelle des gefertigten Rohres.
„Glücklicherweise kann Weil Engineering diesen Nachteil mit einer voll in den Fertigungsprozess integrierten Anrundestation kompensieren, die die Kanten am Anfang und Ende der Blechzuschnitte mittels eines Werkzeugrevolvers auf den jeweiligen Solldurchmesser anformt. Damit waren unsere Ansprüche an Werkzeugwechselaufwand und Qualität gleichermaßen erfüllt“, erklärte ein Trox-Mitarbeiter.
Kurzrohr-Fertigungsprozess läuft meist automatisch ab
Die Anlage in Isselburg-Anholt besteht im Wesentlichen aus einer Abstapeleinheit mit zwei Palettenplätzen, ausgestattet mit Doppelblecherkennung und Doppelblechtrennung, die jeweils hauptzeitparallel mit dem Ausgangsmaterial bestückt werden können. Ein Saugertooling mit automatisch zuschaltenden Saugerkreisen überführt die Blechzuschnitte auf die Prüf- und Zentrierstation mit Servoachsen, von der die Zuschnitte dann in die Kantenanformstation transportiert werden.
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