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Rohrbearbeitung

Die flexible Produktion von Kurzrohren ist eine runde Sache

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Mittels einer integrierten Teile-Identifizierung über Sensoren werden die Platinengröße hinsichtlich des geplanten Durchmessers überprüft und ein Soll-Ist-Abgleich durchgeführt. Bei Abweichungen wird die Maschine aus dem Automatikbetrieb in einen kontrollierten Halt gebracht, um einen Bedienereingriff vornehmen zu können.

Kein manuelles Umrüsten bei wechselnden Zuschnitten

Die Abstapeleinheit passt sich den Zuschnittgrößen automatisch an. Die Saugergruppenkreise werden automatisch an- oder abgewählt.

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Ein manuelles Umrüsten ist bei wechselnden Zuschnitten nicht erforderlich. Die Blechvereinzelung ist ausgelegt für ferritische und austenitische Bleche.

Flexible Spannstation zum Laserschweißen der Kurzrohre

Nach dem Runden wird das Rohr an die Laserschweißstation übergeben, wo es mit einer flexiblen Spannstation gehalten und unter den Schweißkopf geführt wird. Der Vorgang erfolgt automatisch. Wechselweise Nennweiten- oder Längenänderungen innerhalb eines Auftrages können ohne manuellen Rüstaufwand oder Bedienereingriff abgewickelt werden.

Das Fertigteil wird über einen Ablagetisch außerhalb des Sicherheitsbereichs ausgetragen. Von dort werden die Rohre in eine automatisierte Rohrendenumformanlage verbracht, in der mittels Expandieren die Rohre kalibriert und durch Rollen verschiedene Versteifungssicken eingebracht werden.

Ohne manuelles Rüsten lassen sich verschiedene Kurzrohre fertigen

Die besonderen Vorteile von Flexistar liegen in der Möglichkeit, Rohre mit verschiedenen Abmessungen und Stückzahlen innerhalb eines Auftrags ohne manuellen Rüsteingriff automatisch abzuarbeiten, und zwar so, wie sie von der Trox-Coilstanzanlage abgestapelt werden – innerhalb eines Platinenstapels mit großen und kleinen Durchmessern. Seit rund zehn Jahren hat man bei Trox eine solche Anlage im Visier.

Allerdings kam erst jetzt der Durchbruch. Zum einen, weil Weil Engineering die Flexistar auf den Markt brachte, und auch, weil die Produktionsverantwortlichen bei Trox zusammen mit der Produktentwicklung die Anforderungen an die zukünftigen runden Produkte neu definierten. Damit war der Grundstein für ein neues Fertigungsverfahren und damit für eine neue Fertigungsanlage gelegt.

Außer den bereits genannten Vorteilen eröffnet das neue Fertigungsverfahren in Verbindung mit der neuen Rohrendenbearbeitungsanlage, die ebenfalls von Weil Engineering stammt, und der damit einhergehenden hohen Präzision der gefertigten Kurzrohre, ein großes Potenzial für zukünftige Produktentwicklungen.

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