HochDruckmessungen Druckmessung in Hydraulikanwendungen erfordert besondere Sensoren
Die Druckmessung in Hydraulikapplikationen stellt hohe Ansprüche an die Messgeräte, die dabei zum Einsatz kommen. Grund sind die hohen Druckspitzen, die in vielen Anwendungen auftreten. Deshalb erfordern viele Hydraulikanwendungen Sensoren, die nicht nur für die Hochdruckmessung geeignet sind, sondern auch eine hohe Überdruckfestigkeit bei Druckspitzen bieten.
Anbieter zum Thema
Die Hydraulik überträgt Leistung, Energie oder Kraft von der Antriebs- zur Arbeitsmaschine, wobei die Leistungsparameter an die Forderungen der Arbeitsmaschine angepasst werden. Aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile ist die Hydraulik in vielen industriellen Einsatzgebieten weit verbreitet. Jedoch stellen die meisten dieser Anwendungen auch große Herausforderungen an die Druckmessgeräte, weil es häufig zu sehr hohen Drücken und Druckspitzen kommt.
Druckspitzen können beim Umschalten auftreten
Bei Druckspitzen handelt es sich um eine applikationsbedingte vielfache Überhöhung des zu messenden Drucks. Ausgelöst werden diese stoßartigen Druckerhöhungen zum Beispiel beim Umschalten von Steuerventilen bei der Zylinder- oder Motorenbetätigung.
In hydraulischen Pumpen tritt dieser Effekt beim Wechsel des Verdrängungsraums von der Saug- zur Druckseite auf, der noch von einer sogenannten Anstiegsdruckspitze überlagert wird. Druckspitzen entstehen auch im Falle von Kavitäten, wenn durch Gase oder Dämpfe in Unterdruckzonen von Flüssigkeiten Hohlräume auftreten und sich kleine, mit Wasserdampf und Gasen gefüllte Bläschen bilden, die dann mit der strömenden Flüssigkeit in Bereiche höheren Drucks gelangen und dort zusammenbrechen oder implodieren.
Sensoren durch Druckspitzen in Gefahr
Aufgrund dieser Druckspitzen können die Druckleitung und auch der Sensor zerstört werden. Deshalb erfordern viele Hydraulikanwendungen Sensoren, die nicht nur für Hochdruckmessung geeignet sind, sondern auch eine hohe Überdruckfestigkeit bei Druckspitzen bieten.
(ID:295054)