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Sie eignen sich zur Messung von Relativ- oder Absolutdruck von 1 bar bis zu 1600 bar. Ihre Vorteile liegen in der hohen Genauigkeit und Zuverlässigkeit, der Linearität, der Überdrucksicherheit, der Temperatur- und Langzeitstabilität.
So setzen beispielsweise Maschinenhersteller die PDR-Sensoren zur hydraulischen Druckmessung in den Antriebssystemen ihrer Maschinen ein. Gefordert werden dabei zuverlässige, platzsparende Drucksensoren mit einer hohen Überlastfestigkeit der Membrane und einer hohen elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Der hydraulische Druck von bis zu 600 bar wird mit Sensoren an verschiedenen Stellen gemessen. Ein spezieller Druckanschluss schützt das Messelement vor den systembedingten Druckspitzen von 1500 bar.
Modular aufgebautes Sensor-System für verschiedene Bereiche
Eine hohe elektromagnetische und Temperaturbeständigkeit erfordern auch Messgeräte, die in hydraulischen Systemen und Kühlkreisläufen von Getrieben oder Kupplungen für Schienenfahrzeuge eingesetzt werden. Aufgrund der guten Überlastfestigkeit und Linearität der Membrane sowie der hohen EMV und einer sehr guten Langzeitstabilität entschied sich deshalb auch ein Hersteller von Antriebssystemen für Schienenfahrzeuge zugunsten des PDR-Transmitters.
Die PDR/A-Serie ist ein modular aufgebautes System, das der Anwender nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen kann. Es stehen verschiedene Gehäusearten (Kompaktklasse, Präzisionsklasse), elektrische Anschlüsse, Druckbereiche sowie unterschiedliche Genauigkeitsklassen (mit einem maximalen Gesamtfehler von 1% der Messspanne in der T-Klasse oder 0,3% der Messspanne in der S-Klasse) zur Verfügung.
Sensoren erfüllen schwierige Anforderungen in Hydraulikanlagen
So können auch schwierige Anforderungen in Hydraulikanlagen erfüllt werden, beispielsweise in einer Applikation, bei der am Messort Temperaturen bis 125 °C auftreten, aber ein Messsignal von 4 bis 20 mA gefordert wurde. Die Konstrukteure montierten den Signalumformer in ein zweites Sensorgehäuse, das in kurzer Entfernung vom Messort in den Signalweg eingeschleift wird.
Andere Applikationen im Hydraulikbereich erfordern beispielsweise Sicherheitskalibrierungen. Dafür liefert Baumer Druckaufnehmer mit 2-facher Überlastbarkeit und einer Berstsicherheit vom 8-Fachen des Messbereichs von 350 bar.
Ali Cökmez, MBA, ist Product Marketing Manager für Process Instrumentation bei der Baumer Bourdon-Haenni GmbH in Stuttgart; Andrea Finkel ist Mitarbeiterin der Konzept PR GmbH in Augsburg.
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