Kein anderer Weg ist sinnvoll! Aus für das Bohai-Trimet-Werk in Sömmerda

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Der im April letzten Jahres in die Insolvenz geschlitterte Automobilzulieferer Bohai Trimet wird sein Werk im thüringischen Sömmerda schließen, wie heute bekannt wurde ...

Schlechte Neuigkeiten! Bohai Trimet ist seit über einem Jahr insolvent. Nun schlägt die Nachricht ein, dass man das Werk im thüringischen Sömmerda noch in diesem Jahr schließen muss. Bohai stellt unter anderem Motorblöcke aus Alu-Guss her, wie hier zu sehen ist.(Bild:  Bohai Trimet)
Schlechte Neuigkeiten! Bohai Trimet ist seit über einem Jahr insolvent. Nun schlägt die Nachricht ein, dass man das Werk im thüringischen Sömmerda noch in diesem Jahr schließen muss. Bohai stellt unter anderem Motorblöcke aus Alu-Guss her, wie hier zu sehen ist.
(Bild: Bohai Trimet)

Die Belegschaft des Bohai-Werkes in Sömmerda zählt knapp 100 Beschäftigten und sei am Dienstag über die Schließung informiert worden. Der Grund ist, dass eine Fortführung des Betriebs über den Herbst hinaus nicht wirtschaftlich umsetzbar ist, wie der Insolvenzverwalter mitteilte. Bis spätestens November würden nun die letzten Aufträge abgearbeitet. Die zuständigen Gläubigerausschüsse sollen der Schließung des Werks bereits zugestimmt haben. Der Insolvenzverwalter lobte auch das Engagement der thüringischen Landesregierung, die sich intensiv um den Standort bemüht habe.

In der Region könnten aber 1.000 Arbeitsplätze wegfallen

Für das größere Werk des Konzerns, das in Harzgerode in Sachsen-Anhalt steht und rund 600 Beschäftigte hat, gehen die Gespräche mit Interessenten unterdessen laut Insolvenzverwalter weiter. Das Werk sei derzeit aber auch nur bis zum Jahresende ausgelastet. Die potenziellen Investoren konzentrierten ihr Interesse demnach aber dennoch auf Harzgerode. Bei der Schließung von Sömmerda handle es sich betontermaßen um eine rein unternehmerische Entscheidung. Standort- oder Förderfragen waren nicht ausschlaggebend, heißt es. Bohai Trimet stellt Gussteile aus Aluminium her. Auch Getriebe- Fahrwerks- und Karosseriekomponenten gehören dazu. Volkswagen war der Hauptabnehmer. Mittelbar bedroht die Schließung und die Insolvenz übrigens rund 1.000 Arbeitsplätze in der Region.

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