CO2-frei lackieren Dürr und Mercedes Benz machen Lackiertechnik klimafreundlich

Quelle: Pressemitteilung Dürr Systems 2 min Lesedauer

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Der Dürr-Konzern und der Automobilhersteller Mercedes-Benz haben eine, wie es heißt, langfristig angelegte strategische Partnerschaft im Bereich Lackiertechnikanlagen geschlossen.

Der Dürr-Konzern kooperiert jetzt mit Mercedes-Benz. Der Hintergrund ist, dass der Automobilbauer seine Lackierprozesse klimaneutral machen will. Was die Partner genau vorhaben, verraten sie in nebenstehendem Beitrag.(Bild:  Dürr AG)
Der Dürr-Konzern kooperiert jetzt mit Mercedes-Benz. Der Hintergrund ist, dass der Automobilbauer seine Lackierprozesse klimaneutral machen will. Was die Partner genau vorhaben, verraten sie in nebenstehendem Beitrag.
(Bild: Dürr AG)

Der Dürr-Konzern und der Automobilhersteller Mercedes-Benz kooperieren in Sachen klimaneutraler Lackiersysteme, wie heute bekannt gemacht wurde. Das erklärte Ziel sei es, die Fahrzeuglackierung CO2-frei zu machen und damit gemeinsam neue Standards mit Blick auf Nachhaltigkeit beim Autobau auch in diesem Prozess zu setzen. Die Lackiererei von Mercedes-Benz in Sindelfingen soll, vorbehaltlich der Erfüllung aller Vertragsbedingungen, dabei in den kommenden Jahren mit neuesten technischen Möglichkeiten von Dürr Systems ausgerüstet werden.

Der über mehrere Jahre geschlossene Partnerschaftsvertrag gilt als Premiere in der jahrzehntelangen Zusammenarbeit von Mercedes-Benz und Dürr. Er beinhalte eine Absichtserklärung, die Erneuerung der Lackiertechnik der deutschen Mercedes-Benz-Werke gemeinsam zu planen und durchzuführen. Das erste Projekt ist dabei der Neubau einer nachhaltigen Lackiererei am Standort Sindelfingen. Die Planungen dafür liefen schon, der Lieferauftrag für Dürr werde im kommenden Jahr von Mercedes-Benz erwartet. Weitere Projekte dieser Art könnten folgen.

Energiebedarf für Lackierung soll mehr als halbiert werden

Im Rahmen der Partnerschaft ist genauer gesagt geplant, den Energieverbrauch pro lackierte Karosserie auf unter 400 Kilowattstunden zu drücken. Das bedeute ein absolutes Spitzenniveau und entspreche weniger als der Hälfte des aktuellen Verbrauchs. Zur Verringerung sollen Softwareapplikationen von Dürr für das Energiemanagement und besonders energieeffiziente Systeme beitragen. Man spricht zum Beispiel von einem sparsameren und „intelligenten“ Betrieb von Lackierkabinen und Karosserietrocknern. Auch werde die Lackierung zukünftig ohne fossile Brennstoffe arbeiten. Stattdessen soll der Energiebedarf durch grünen Strom gedeckt werden, was den CO-freien Betrieb garantiere und als ein wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung der Automobilproduktion angesehen werde.

Neue Lackiertechnik von Dürr spart Mercedes-Benz bei der Karosserieveredelung bald viel Energie, auch was Trocknungssysteme angeht. Die Anlagen werden dann von grünem Strom betrieben, um sie klimaneutral zu machen. Es beginnt im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen.(Bild:  Dürr AG)
Neue Lackiertechnik von Dürr spart Mercedes-Benz bei der Karosserieveredelung bald viel Energie, auch was Trocknungssysteme angeht. Die Anlagen werden dann von grünem Strom betrieben, um sie klimaneutral zu machen. Es beginnt im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen.
(Bild: Dürr AG)

Lackierung bietet viel energetisches Verbesserungspotenzial

Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, kommentiert: „Die energetische Optimierung des Lackierprozesses ist die zentrale Voraussetzung, um Autos klimaneutral bauen zu können.“ Deshalb stehe die Entwicklung energieeffizienterer und damit klimaneutraler Lackiertechnik ganz oben auf der Dürr-Innovationsagenda. Die strategische Partnerschaft mit Mercedes-Benz sei nicht zuletzt ein wichtiges Leuchtturmprojekt am Industriestandort Deutschland.

Und Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Produktion und Supply Chain Managemen, merkt zur Partnerschaft mit Dürr an: „Bis 2039 wollen wir im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz ausschließlich erneuerbare Energien nutzen. Gemeinsam mit Dürr gehen wir dabei in den kommenden Jahren entscheidende Schritte.“

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