2D-Schneiden Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit beim Laserstrahlschneiden
Prozesssicherheit und hohe Ausbeute an Gutteilen sind heute Pflicht für eine Laserschneidanlage. Darüber hinaus wird es immer wichtiger, die Teile- und Nebenzeiten zu verkürzen, den Verschnitt so gering wie möglich zu halten. Dabei hat die Prozessführung den größten Einfluss auf die Teilezeiten.
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Das Laserschneiden hat sich von einer Radikalinnovation zu einer robusten Basistechnik der Blechverarbeitung entwickelt. Dabei wurden im Lauf der Zeit viele Teilaspekte der Maschinen grundlegend überarbeitet. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, wie sich die Entwicklungen auf die Wirtschaftlichkeit ausgewirkt haben und welche Potenziale noch immer existieren.
Mussanforderungen an eine wirtschaftliche Laser-Schneidmaschine
Betrachtet man die Summe der Wirtschaftlichkeitseinflüsse, so lassen sich grundsätzlich die variablen Kosten und die Fixkosten unterscheiden. In Bild 1 ist eine detaillierte Darstellung der Zusammenhänge wiedergegeben. Die Summe beider Bestandteile ergibt die Teilekosten. Zu beachten sind dabei noch die Gutausbeute der Maschine und eventuelle Nacharbeiten. Analysiert man diese Einflussparameter im realen Umfeld, so lassen sich zunächst Mussanforderungen an eine wirtschaftliche Laserschneidmaschine formulieren:
- Die Laserschneidmaschine muss eine maximale Prozesssicherheit gewährleisten für eine perfekte Gutausbeute ohne Nacharbeit.
- Es müssen hohe Nutzungszeiten ermöglicht werden.
Heutige Laserschneidmaschinen der etablierten Anbieter erfüllen diese Basisanforderungen durch stabile Grundaufbauten, schnelle Palettenwechsler, abgesicherte Prozessdaten, Assistenten (wie Adjust-Line von Trumpf für erhöhte Materialtoleranzen) und Sensoriken (beispielsweise zur Reaktion auf Plasmabildung oder zur Linsenüberwachung). Damit verbleiben als wichtige Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit noch die Teilezeiten, der Verschnitt, die Nebenzeiten und die Energiekosten.
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