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Hausmessen

Erfolgreiche Messen am Firmensitz

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Parallel zur Hausausstellung Sonderschau mit Partnern

Die Besucher der Hermle-Hausausstellung sind bestehende und potenzielle Kunden, wobei erstere überwiegen. Seit einigen Jahren wird parallel zur Hausausstellung eine Sonderschau mit externen Ausstellern organisiert. Diese Sonderschau steht dann unter einem bestimmten Motto. Lautet das Motto wie zuletzt „Werkzeugtechnik“, werden alle Werkzeughersteller eingeladen, mit denen Hermle zusammenarbeitet.

Für diese Partner wird eine Standfläche zur Verfügung gestellt. Lediglich an den Kosten für Nebenleistungen wie Catering, Strom, Druckluft oder Transport müssen sie sich beteiligen. „Wir können durch die Sonderschau neue Zielgruppen und Firmen ansprechen, die wir nicht in unserem Adresspool haben“, sieht Udo Hipp etwaige zusätzliche Perspektiven.

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Große Fachmessen für die Erstkontakte

Auch für die Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH aus Nürtingen hat ihre Hausmesse „WerkTage“ eine andere Funktion als die klassischen Messebeteiligungen. „Auf nationalen und internationalen Fachmessen stellen wir unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio einem möglichst breiten Publikum vor“, erklärt Wolfgang Seeger. „Dabei wollen wir auch verstärkt Erstkontakte zu interessierten Unternehmen knüpfen“, so der Geschäftsführer von Heller.

Mit ihrer Hausmesse nutzen die Nürtinger dagegen die Möglichkeit einer noch intensiveren Kundenbetreuung. „Hier haben wir die Gewissheit, dass Besucher ausschließlich mehr über uns und unser Produktspektrum erfahren möchten“, spricht Seeger vom intensiven Dialog. „Dies geschieht in einer zeitlich entspannten Atmosphäre“, bestätigt er.

Komplette Kompetenz am Firmensitz

Ähnlich fällt der Intensitätsvergleich aus, wenn es um Neuvorstellungen geht. „Auf einer Großmesse sind Aussteller im Wesentlichen darauf konzentriert, ihre Innovationen bei den Serienmaschinen exklusiv vorzustellen“, so Wolfgang Seeger. „Die Hausmesse ist demgegenüber eine hervorragende Plattform, um Neu- und Weiterentwicklungen von Maschinen und Anlagen zu demonstrieren.“ Und am Firmensitz besteht zudem Gelegenheit, die nicht immer einfach zu vermittelnde Entwicklungs-, Prozess- und Servicekompetenz ganzheitlich zu kommunizieren. Dafür sind Einzelgespräche und Vorträge vorgesehen. Außerdem können Fertigungslösungen anhand konkreter Beispiele dargestellt und diskutiert werden.

Zielgruppen einer Hausmesse werden von Heller bereits in der Planungsphase definiert und dann im Vorfeld der Veranstaltung eingeladen. „Die Auswahl der Zielgruppe hängt vom jeweiligen Themenschwerpunkt einer Veranstaltung ab“, gibt Wolfgang Seeger einen Einblick. „Bisher hat Heller auf Hausmessen die Bestandspflege in den Vordergrund seiner Aktivitäten gestellt.“ Doch egal ob Alt- oder Neukunde – der Geschäftsführer betont die Wichtigkeit, bei jeder Hausmesse einen Anreiz zum Besuch der Veranstaltung zu schaffen. „Besteht dieser Anreiz einmal nicht, kann sich dies auf zukünftige Hausmessen negativ auswirken“, warnt Seeger. „Das gilt aber genauso für externe Fachmessen.“

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