Schuler

Erste Erfahrungen mit Twin-Servo-Pressen vorgestellt

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Twin-Servo-Pressen können größere Außermittigkeiten erreichen

Ein weiterer, wesentlicher Vorteil ist, dass durch die weit außen liegende Anordnung der Krafteinleitungspunkte am Stößel die gesamte Aufspannfläche genutzt werden kann. „Damit sind sowohl größere Außermittigkeiten erreichbar wie gleichermaßen größere asymmetrische Kräfte, was speziell bei Stufenpressen von besonderer Bedeutung ist“, weiß Frank Viola, Vertriebsleiter Automotive Press Technology bei Schuler. Durch die entsprechende Regelung der beiden Antriebe der TST, die elektronisch gekoppelt sind, kann bei außermittigen Kräften über die steife Konstruktion hinaus auch noch die Stößelkippung aktiv beeinflußt werden. Damit ergeben sich kürzere Einarbeitungszeiten und ein geringerer Werkzeugverschleiß.

Weitere Vorteile einer Twin-Servo-Presse zeigen sich darüber hinaus in einem wesentlich geringeren Platzbedarf bei gleich großem Bauteilspektrum und im Vergleich zu konventionellen Pressen. Zudem ist die eingehauste TST ein Leisetreter. Anders als bei normalen Pressen ist der Lärmpegel hier etwa 15 Dezibel niedriger – der sonst übliche „Wums“ ist hierbei kaum wahrnehmbar.

Zusammen mit den genannten Vorteilen und weiteren sowie in Ergänzung der Möglichkeiten durch den Servoantrieb kann gezielt auf die Geschwindigkeit des Umformprozesses Einfluss genommen werden. Verbunden mit den Betriebsarten Vollhub oder Pendelhub ist die TST als universelle Umformmaschine für alle Anwendungen relevant, bei gleichzeitig gesteigerter Ausbringungsleistung im Vergleich zu herkömmlichen Pressen.

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