Löttechnik Eutects smarter Drahtvorschub kann jetzt noch mehr!

Redakteur: Peter Königsreuther

Der patentierte Sensitive Wire Feeder (SWF) von Eutect gilt als Verkaufsschlager in der Elektronik und dem Maschinenbau. Jetzt kommt der neueste Hit...

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Eutect hat den Sensitive Wire Feeder (SWF) weiterentwickelt. Der bisher einzige intelligente Drahtvorschub kann nun per Laser- (LL), Kolben- (KL) oder Induktionssystem (IL) Baugruppen löten.
Eutect hat den Sensitive Wire Feeder (SWF) weiterentwickelt. Der bisher einzige intelligente Drahtvorschub kann nun per Laser- (LL), Kolben- (KL) oder Induktionssystem (IL) Baugruppen löten.
(Bild: Eutect)

Im Zuge kontinuierlicher Weiterentwicklungen ist zum einem der Antrieb des SWF jetzt durch eine Metallabdeckung abgeschirmt, wodurch sich auch seine EMV-Verträglichkeit (elektromagnetische Verträglichkeit) verbessert hat, beginnt Eutect. Auch wurde das Modul um eine neue Signalfilter-Software erweitert. Das steigere die Messgenauigkeit und -stabilität. Sein Gewicht konnten die Eutect-Entwickler außerdem um 11 % verringern, was die Arbeit mit dem Roboter dynamischer macht, heißt es. „Das minimiert nicht nur die Taktzeiten. Denn die gesamte Konstruktion reduziert die Einschwingzeit des Roboterarms, was es erlaubt, auch einen günstigeren Roboter zu nutzen“, erklärt Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer bei Eutect.

Auch eine andere Anpassung betrifft Roboterapplikationen. So wurde die Metallspule, die den Draht vom Rollenhalter zum SWF führt gegen einen leichteren Schlauch ausgetauscht. Die Drahtrolle sei nun sehr flexibel in die Produktionszelle integrierbar. Das spare auch Platz. Durch die flexibel platzierbare Lotdrahtrolle spart man bei einer vollen Rolle bis zu 1,3 kg Gewicht. Mit anderen Worten: man hat die bisherige Masse halbieren können.

Wertvolle Zeit beim Drahtumrüsten sparen

Auch an die Service- und Umrüstfreundlichkeit wurde gedacht, heißt es weiter. So ist die Demontage der Gehäusebleche des Drahtvorschubs nun ohne Werkzeug möglich. Die Bleche sind dazu leicht und einfach abnehmbar, weil sie magnetisch fixiert sind. Wenn es um das Löten mit verschiedenen Drahtdurchmessern geht, so sind diese jetzt leichter umrüstbar, sagt Eutect. Durch die einfachen Bleche werde die Durchmessereinstellung an der Kontrollrad- und der Encoder-Radschwinge wesentlich leichter machbar. Variablere SWF-Konfigurationen sowie Hubmagneten oder Federpaketen und eine über den Kraftsensor unterstützte, gesteuerte Drahteinführungshilfe runden die Vorteile der neuen SWF-Generation ab. Drückt man das Antriebsgehäuse des SWF, wird der Draht automatisch gefördert beziehungsweise zurückgezogen. Das klappe, ohne dass der Bediener über das HMI (Human Machine Interface) einen Befehl ausführen müsse. Allein durch die Auswahl des Drahtwechsel über das HMI ermöglicht die Anlage eine schnelle und einfache Umrüstung, heißt es weiter. „Das spart wertvolle Zeit“, gibt Fehrenbach zu bedenken.

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