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Genau an diesem Punkt haben die Entwickler der Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG angesetzt und Flowpush entwickelt. Dabei handelt es sich um einen fließlochformenden Einpressbolzen, der als Fixierung für hybride Anwendungen genutzt werden kann, beispielsweise für geklebte Bleche gleicher- oder artverschiedener Werkstoffe.
Fließlochformende Einpressbolzen ergänzen das Anwendungsspektrum
Fröhlich beschreibt die Motivation für die Entwicklung: „Ergänzend zur Flowform soll Flowpush das Anwendungsspektrum im Karosseriebau erweitern, konkret die Anwendungsfelder für höher- und höchstfeste Stähle. Zudem kann die Masse der Fügepunkte im Fahrzeug durch die Taktzeitenreduzierung erweitert werden.“ Oft sei man dann auf andere Fügetechnologien ausgewichen, die schneller sind. Flowpush ermöglicht jetzt deutlich höhere Taktzeiten. Jedoch, so Fröhlich, gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Festigkeit.
Flowpush formt sich das Loch in das zu fügende Material selbst. Dieser Vorgang ähnelt der fließloch- und gewindeformenden Schraube und wird mithilfe einer Spitze am Ende des Schraubenschaftes ermöglicht. Der nachfolgende Prozessschritt ist das Eintreiben, bei welchem Flowpush bis zur Kopfauflage impulsförmig eingebracht wird. Somit wird auf den Prozessschritt Gewindeformen verzichtet, um die Taktzeit deutlich zu reduzieren. Für diesen Vorgang wird eine spezielle Profilierung am Schaft des Verbindungselementes verwendet. Mit dem letzten Schritt, dem Verriegeln, wird die Verbindungsqualität durch eine zusätzliche Drehung des Elementes verbessert.
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