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Freudenberg gewinnt Deutschen Innovationspreis mit Bihler und Trumpf

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik GmbH & Co. KG, Weinheim, hat den Deutschen Innovationspreis 2011 in der Kategorie Großunternehmen für die Entwicklung eines abfallfreien Produktionsverfahrens zur Herstellung von Dichtungen gewonnen. Die Dichtungselemente werden auf zwei Bihler-Bimeric-Systemen mit Trumpf-Laser und 76 NC-Achsen hergestellt, wie die Otto Bihler Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Halblech, mitteilt.

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Preisverleihung des Deutschen Innovationspreises 2011 (von links): Dipl. Ing. (FH) Hermann Stahl (Bereichsleitung, Freudenberg), Dr. Martin Stark (Unternehmensleitung, Freudenberg), Klaus Kärcher (Projektleitung, Freudenberg), Dr. Arman Barimani (Geschäftsführer, Freudenberg), Peter Kaupp (Technischer Leiter, Trumpf), Mathias Bihler (geschäftsführender Gesellschafter, Bihler). Bild: Otto Bihler
Preisverleihung des Deutschen Innovationspreises 2011 (von links): Dipl. Ing. (FH) Hermann Stahl (Bereichsleitung, Freudenberg), Dr. Martin Stark (Unternehmensleitung, Freudenberg), Klaus Kärcher (Projektleitung, Freudenberg), Dr. Arman Barimani (Geschäftsführer, Freudenberg), Peter Kaupp (Technischer Leiter, Trumpf), Mathias Bihler (geschäftsführender Gesellschafter, Bihler). Bild: Otto Bihler
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Ressourceneffizienz des völlig neuen Fertigungsverfahrens bietet im Vergleich zum konventionellen Tiefziehen entscheidende Vorteile, wie Bihler berichtet. „Da kein Materialabfall mehr anfällt, wird der Materialeinsatz um bis zu 85% verringert. Bei 1800 t/Jahr ergibt das beim aktuellen Stahlpreis eine Ersparnis von 1,62 Mio. Euro“, sagt Mathias Bihler, Geschäftsführer von Otto Bihler.

Ressourceneffizientes Verfahren äußerst flexibel

Die NC-Technik ermöglicht Freudenberg, bei maximaler Produktivität eine große Variantenvielfalt zu meistern sowie flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren, heißt es in der Bihler-Mitteilung. „Freudenberg stellt somit kostengünstigere und bessere Dichtungselemente als sämtliche Wettbewerber weltweit her“, sagt Mathias Bihler. Das stärkt den Hochlohn-Standort Deutschland und sichert die Arbeitsplätze.

Darüber hinaus ist der preisgekrönte Prozess fast gänzlich verschleißfrei. Hierzu trägt auch eine spezielle Beschichtung der Werkzeug-Aktivteile bei. Der Einsatz umweltbelastender Schmierstoffe wie beim Tiefziehen ist nicht mehr nötig. Der CO2-Ausstoß sinkt um 2700 t.

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