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Das Tagesgeschäft vieler Pass-Kunden ist es auch, Näpfe zu formen, beispielsweise für Schaltschränke oder Spezialbehälter. Doch wenn ein flacher Napf 8 mm hoch sein muss, ist es erforderlich, physikalische Grenzen auszuloten. So musste für eine bestimmte Anwendung das Material zuerst gleichmäßig vorgezogen werden, um ein späteres Reißen beziehungsweise eine Einschnürung des Materials einzudämmen (Spannungskonzentration).
Das zweite Werkzeug verformt im zweiten Arbeitsgang den Napf zur „richtigen“ Kontur – die Napffläche wird plan gedrückt. Die Erhöhung in der Matrize im dritten Werkzeug verhindert, dass der Napf durch die Stanzung des Loches im dritten Arbeitsschritt wieder zurückgedrückt wird.
Richtiger Stahl entscheidend für Stanzwerkzeug-Qualität
„Der Grundstock für qualitative Stanzwerkzeuge ist der richtige Stahl“, heißt es von Pass. Natürlich gibt es in den einzelnen Stahlqualitäten Unterschiede, die sich auf Standzeiten oder die Machbarkeit verschiedener Stanzungen auswirken.
In Zusammenarbeit mit Stahllieferanten verwendet das Unternehmen deshalb bei extremen und grenzwertigen Stanzungen oder Umformungen einen Spezialstahl. Dieser ist in der Anschaffung etwas kostenintensiver, bietet aber nach Aussage des Unternehmens viele Möglichkeiten, die mit einem „Standardstahl“ nicht realisierbar wären. Ein Beispiel hierfür ist die Stanzung von extrem kleinen Löchern (Durchmesser 6 mm) in 8 mm dickes Edelstahlblech.
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