Jahrhundertumsatz

Historischer Umsatzrekord für die Trumpf-Gruppe

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Fokus Klimaschutz beim Hochtechnologieplayer

Ungeachtet der Energieverbrauchs- und Versorgungsdiskussionen, habe Trumpf weitere Maßnahmen zum Klimaschutz entsprechend der Klimastrategie des Unternehmens umgesetzt. Dazu gehörte die Steigerung der Energieeffizienz an den Standorten weltweit, die jährlich 1,5 Prozent Strom sowie 3 Prozent Erdgas und Heizöl einsparen lässt. Auch stehe die Steigerung der Energieeffizienz in der eigenen Fertigung durch die Nutzung von Prozessabwärme aus der Produktion zum Heizen im Fokus. Auf der Kundenebene hat das Unternehmen Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks der Produkte vorangetrieben, wie es weiter heißt.

Trumpf investiert und akquiriert wieder

Während im Vorjahr pandemiebedingt Investitionen zurückgefahren wurden, stiegen diese im Geschäftsjahr 2021/22 wieder an. Insgesamt investierte Trumpf 218 Millionen Euro (Vorjahr 145 Millionen Euro) in Grundstücke und Bauten, technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Im Juli letzten Jahres steigerte Trumpf die bestehende Beteiligung am Dresdner Softwareunternehmen Zigpos GmbH von 25,1 Prozent auf 51,3 Prozent. Im August 2021 vereinbarte Trumpf mit dem italienischen Unternehmen Starmatik S.r.l. eine strategische Partnerschaft und erwarb eine Beteiligung von 25,1 Prozent an demselben. Die Anteile der ebenfalls in Italien ansässigen Sisma S.p.A. wurden zum Jahreswechsel 2021/22 von vormals 55 Prozent auf 100 Prozent aufgestockt. Zu Beginn des Jahres 2022 erwarb Trumpf eine Beteiligung von 80 Prozent an der Active Fiber Systems GmbH (AFS) in Jena, um damit zur Weiterentwicklung des Ultrakurzpuls-Laserportfolios beizutragen. Und im Mai 2022 erwarben die Ditzinger noch die ausstehenden 49 Prozent am indischen Softwareentwickler Trumpf Metamation Private Limited.

Weil sich Forschung und Entwicklung auszahlen

Trumpf ist ein weit über dem Branchenschnitt liegendes, forschungsintensives Unternehmen, wie betont wurde. Die Anzahl der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung stieg deshalb um 14,3 Prozent auf 2.623 (Vorjahr 2.294). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen mit 448 Millionen Euro deutlich mehr als im Vorjahr (382 Millionen Euro). In Relation zum stark gestiegenen Umsatz reduzierte sich die Entwicklungsquote zwar leicht auf 10,6 Prozent (Vorjahr 10,9 Prozent), befand sich aber weiterhin auf einem sehr hohen, weit über Branchendurchschnitt liegenden Niveau.

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