Chance durch Schweißen Bremen und Hannover bauen Brücke zur Schweißtechnik

Quelle: HSB 2 min Lesedauer

Ein neues Modul soll künftigen Fachkräfte zum Thema Schweißen in Sachen Ausbildung schneller ein(en) Licht(bogen) aufgehen lassen, sagen die HSB Bremen und SLV Hannover ...

Wer sich beim Schweißen auskennt, dem stehen viele berufliche Tore in der Metallbearbeitung offen. Deshalb bündeln die Hochschule Bremen und das SLV Hannover zu diesem Thema ihre Lehrexpertisen. Hier mehr dazu ...(Bild:  Die Verbinder)
Wer sich beim Schweißen auskennt, dem stehen viele berufliche Tore in der Metallbearbeitung offen. Deshalb bündeln die Hochschule Bremen und das SLV Hannover zu diesem Thema ihre Lehrexpertisen. Hier mehr dazu ...
(Bild: Die Verbinder)

Die Fügetechnik ist ein zentraler Bereich der Fertigungstechnik und des Maschinenbaus, wie Kenner der Branche wissen. Das Thema umfasst bekanntlich alle Möglichkeiten, mit denen zwei oder mehr Einzelteile dauerhaft oder lösbar sowie prozesssicher zu einer Baugruppe oder zu einem komplexen Produkt verbunden werden können. Die neue Kooperation zwischen der Hochschule Bremen (HSB) und der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Hannover (SLV) wird dabei durch die Fertigstellung des Labors für Fügetechnik der HSB und durch das Engagement von Experten des Deutschen Verbands für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS) möglich, wie man noch erfährt. Im Rahmen eines neuen Moduls mit dem Titel „Grundlagen Schweißtechnik“ haben Studenten also jetzt an der HSB die Möglichkeit, ein interdisziplinäres Angebot in den Bereichen Maschinenbau, Schiff- und Stahlbau zu genießen. „Die Schweißtechnik ist schließlich kein Nischenthema! Sie ist vielmehr ein Schlüssel für die industrielle Zukunft“, macht der Rektor der HSB, Prof. Dr. Konrad Wolf, dabei klar.

Den Kooperationsvertrag haben alle Beteiligten im neuen Labor für Fügetechnik der Hochschule Bremen unterschrieben. Von links: Prof. Dr. Heiko Grendel, Rektor Prof. Dr. Konrad Wolf, Natascha Gaier (Niederlassungsleiterin der SLV Hannover), Prof. Dr. Markus Louis und Christian Dierken.(Bild:  HSB / N. Hensel)
Den Kooperationsvertrag haben alle Beteiligten im neuen Labor für Fügetechnik der Hochschule Bremen unterschrieben. Von links: Prof. Dr. Heiko Grendel, Rektor Prof. Dr. Konrad Wolf, Natascha Gaier (Niederlassungsleiterin der SLV Hannover), Prof. Dr. Markus Louis und Christian Dierken.
(Bild: HSB / N. Hensel)

Studenten haben durch Schweiß-Know-how berufliche Vorteile

Mit dieser Kooperation bilde man demnach nicht nur Fachkräfte aus, sondern gestalte die schweißtechnische Zukunft gleich mit. Das erklärte Ziel der Verbindung ist es folglich, praxisnah, zukunftsorientiert und anerkannt das nötigen Wissen um das Schweißen zu vermitteln. Und das bereits angesprochene, neue Modul der HSB namens „Grundlagen Schweißtechnik“ werde dazu als Voraussetzung für die Prüfung in Teil 1 des Schweißfachingenieur-Lehrgangs anerkannt. Damit erhalten Studenten der HSB nun eine direkte Verbindung zur beruflichen Weiterbildung. Sie verschaffen sich dabei einen klaren Vorteil auf dem Arbeitsmarkt, wie die Experten sagen. „Die Anerkennung des Moduls ist ein entscheidender Schritt, um den Weg zum Schweißfachingenieur zu erleichtern“, so Prof. Dr. Markus Louis, Abteilung Maschinenbau der HSB. Gleichzeitig fördere man den wissenschaftlichen Nachwuchs und stärke mit der Kooperation die HSB als zentrale Partnerin für schweiß- und werkstofftechnische Themen.

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