Suchen

Löttechnik

Kraftgeregelter Drahtvorschub fürs Laserlöten verbessert

| Redakteur: Peter Königsreuther

Vor 10 Jahren entwickelte die Eutect GmbH, wie es heißt, den weltweit ersten und bis dato einzigen kraftgeregelten Drahtvorschub namens SWF (Sensitive Wire Feeder). Just zum Jubiläum hat man dessen Funktionen noch erweitert.

Firma zum Thema

Besonders im Bereich des Laserlötens kommt der SWF (Sensitive Wire Feeder) zum Einsatz. Im Zuge des 10-jährigen Jubiläums wurde der SWF von Eutect noch einmal weiterentwickelt, heißt es.
Besonders im Bereich des Laserlötens kommt der SWF (Sensitive Wire Feeder) zum Einsatz. Im Zuge des 10-jährigen Jubiläums wurde der SWF von Eutect noch einmal weiterentwickelt, heißt es.
(Bild: Eutect)

„Der SWF ist eines unserer erfolgreichsten Module“, betont Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der Eutect GmbH. 2008 entwickelte der Experte im Rahmen einer Studienarbeit diesen kraftgeregelten Drahtvorschub. In den Folgejahren wurde das Modul kontinuierlich weiterentwickelt, wie es heißt, und geht nun in seiner aktuellsten Version auch in die dritte Dimension. „Bei der Weiterentwicklung lag unser Fokus auf der Gewichtsreduzierung, der verbesserten Servicemöglichkeit sowie einer gesteigerten Flexibilität, besonders bei Roboteranwendungen“, so Fehrenbach.

Leichtgewichtiger und anwendungsflexibler

Das gesamte Modul wurde um knapp 300 g abgespeckt. Neue Antriebsrollen und eine optimierte Drahtführung ermöglichen ein einfaches und schnelles Anpassen des Moduls an unterschiedliche Drahtdicken. Des Weiteren wird durch diese Verbesserungen der Service erleichtert, weil die Kernbauteile des Moduls leicht zugänglich sind. Ebenso können in Zukunft die Drahtrollen frei integriert werden. Ermöglicht wird dies durch eine Schlauchzuführung, durch die der Draht geführt wird.

Eine weitere Optimierung ist die Neigungserkennung seitens des Moduls. Dadurch könne das Modul ab sofort auch für das 3D-Auftragschweißen eingesetzt sowie an einem 6-Achs-Roboter eingebaut werden. „Besonders der Einsatz an einem Roboterarm ermöglicht uns neue Möglichkeiten für unsere Kunden 100% prozessorientierte Systeme anzubieten“, erklärt Fehrenbach. Durch die dritte Einsatzdimension sowie die frei integrierbare Drahtrolle erweitere Eutect die Flexibilität und biete neues Potenzial für die Umsetzung komplexer Kundenprojekte.

Mehr Parameter und Schnittstellen ansteuerbar

Die Steuerung des SWF wurde ebenfalls erweitert. Dank einer neu entwickelten, kompakten Steuerungseinheit mit dem Namen „Ecogerd“, können über die Bedienoberfläche noch mehr Parameter und Schnittstellen angesteuert und geregelt werden. Die Visualisierung wurde ebenfalls vereinfacht und ermögliche eine schnelle und unkomplizierte Nutzung der Steuerung.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45617674)