LVD/Meurer

Laserschneidmaschine und Abkantpresse steigern die Flexibilität

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Automatisierungslösungen garantieren die hohe Produktivität

Um eine hohe Produktivität zu gewährleisten, hat Meurer auch Produktionsphasen automatisiert. Bleche werden nun vom angrenzenden Materiallager an die Maschine transportiert. Insgesamt wurde der Arbeitsfluss vom Laser über die Entgrat- und Schleifmaschine bis hin zur Presse überarbeitet.

„Mit dieser Ausrüstung können wir sehr komplexe Blechteile herstellen”, sagt Ingo aus dem Moore. Zum Beispiel lassen sich Einzelstücke zu komplexen Blechteilen verbinden, sodass Schweißnähte und Schleifarbeiten reduziert werden und die Anzahl der zu fertigenden Einzelteile abnimmt.

„Die LVD-Maschinen haben nicht nur die Art und Weise verändert, wie wir Produkte in der Blechbearbeitung verarbeiten, sondern auch die übrigen Prozesse“, resümiert Geschäftsführer Schmidt. „Die Mitarbeiter unseres Design-Teams sind seit der Einführung der Maschinen noch kreativer geworden. Mit Begeisterung werden im Bedarfsfall neue Varianten in unserem Produktportfolio kreiert. Die Mitarbeiter schöpfen die neuen Fertigungsmöglichkeiten voll aus.“

In der Lebensmittelindustrie müssen aufgrund der Hygieneanforderungen offene Komponenten verwendet werden, um sie optimal reinigen zu können. Deshalb wird bei der jüngsten Maschinengeneration von Meurer der Maschinenrahmen aus offenen Blechprofilen gefertigt.

Generell sieht die Strategie des Unternehmens vor, möglichst viel in Eigenfertigung abzuwickeln. Dazu trägt die Flexibilität der LVD-Maschinen erheblich bei.

„Es ist sehr ungewöhnlich in der Branche, alles im eigenen Haus herzustellen“, räumt Walter Schmidt, der Meurer-Geschäftsführer, ein, „aber wir sind von dieser Strategie überzeugt, denn nur so sind kurze Reaktionszeiten möglich. Die Flexibilität, die wir durch die eigenen Produktionsanlagen erhalten, ist uns sehr wichtig.“

Bei der Fremdvergabe von Produktionsteilen habe er mit einer Lieferzeit von acht bis zehn Tagen rechnen müssen, bis die Teile wieder im Haus gewesen seien. Durch die Eigenfertigung könne er nun innerhalb von 24 Stunden über die benötigten Teile verfügen.

„Wir fertigen heute Baugruppen“, sagt Schmidt, „und verbauen sie morgen in der Endmontage.“

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