Laserbearbeitung Lasertechnik zum Härten und Auftragsschweißen an großen Bauteilen
Im Markttrend liegt das Fünf-Achs-Laserbearbeitungszentrum bei BR TEC Bühler im schweizerischen Turbenthal. Die Anlage bietet alle Vorteile des Lasers und hat zwei Besonderheiten. Zum einen lassen sich auf ihr fein gegliederte Funktionsbereiche selbst bei sehr großen Werkstücken gezielt dreidimensional per Laser beschichten und härten. Zum anderen kann sie auch kleine Stückzahlen oder gar Einzelstücke wirtschaftlich bearbeiten.
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Das Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum profitiert von den besonderen Stärken des Lasers, nämlich der hohen Energiedichte und der geringen Wärmeeinbringung in das Werkstück. Die multifunktionale Anlage verfügt über einen 4 m langen, 2 m breiten und 1 m hohen Arbeitsbereich. Selbst voluminöse und kompliziert gestaltete Werkstücke lassen sich somit auf der Anlage bearbeiten, auch mit Vertiefungen, Durchbrüchen und Bohrungen.
Laser-Pulverauftragsschweißen erlaubt genaues Härten
Durch das Laser-Pulverauftragschweißen können die Härte und die mechanischen Eigenschaften des aufgeschweißten Materials genau auf den Lastfall abgestimmt werden. Die Anlage wird auch zum Laserhärten eingesetzt.
Der lokal sehr begrenzte Wärmeeintrag in das Werkstück verursacht keinen oder nur einen vernachlässigbaren thermischen Verzug des Werkstücks. Damit werden Nachbearbeitungen wie Richten oder Schleifen überflüssig.
Das stark diversifizierte Produktionsprogramm der BR TEC Bühler AG umfasst unter anderem die Konstruktion und Herstellung von Industriemessern, hochwertigen Industrie-Sägewerkzeugen und Bauteilen für den Maschinenbau. Das Unternehmen hat schon seit Jahren noch mehrere andere Laseranlagen im Einsatz, die vor allem zum Härten von Großserien eingesetzt werden.
Kostengünstiges Reparaturschweißen auf Fünf-Achs-Laserbearbeitungszentrum
Insbesondere die kostengünstigen Reparaturschweißungen auf dem Fünf-Achs-Laserbearbeitungszentrum wirken bei vielen Kunden wie eine Art Türöffner, stellt Jan Kopp, CEO des Unternehmens, fest, denn sie werden damit zum ersten Mal auf das umfassende Bearbeitungspotenzial des Lasers aufmerksam.
Gebaut wurde die Anlage von drei Systempartnern: Stiefelmayer-Lasertechnik konzipierte als Generalunternehmer die Gesamtanlage, das Unternehmen Ritzi & Walter Lasertechnik legte den Prozess des Laser-Pulverauftragschweißens aus und von Precitec stammen die Laseroptiken mit integrierten Pulver- und Gasdüsen, Sensorik und anderen Peripheriemodulen.
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