Umformen Mach ne Fliege – oder die Kunst der Filigran-Blechbearbeitung

Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / Dietmar Kuhn

Die Industrie verlangt immer mehr nach kleinen und feinen Blechbauteilen. Für gewöhnlich bietet Ralf Beger mit seiner Blech-Tec e.K. gekantete Bleche in Form von Gehäusen an. Doch in den letzten Jahren kamen immer mehr von diesen kleinen und feinen Teilen hinzu – oft sogar als Einzelstücke. Dafür musste Beger seine eigene Biegemaschine entwickeln.

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Über die verschneiten Straßen erreicht man etwa 25 km hinter München die Gemeinde Sauerlach und von da aus drei Kilometer weiter den Ortsteil Altkirchen. Dann meldet sich das Navi mit „Ziel erreicht“.

Auf den ersten Blick fallen dem Besucher ein paar Abkantpressen auf, ein Lager mit zahlreichen Blechformaten sowie fertig montierte, aus foliierten Edelstahlblechen bestehende Gehäuse beziehungsweise sogenannte Terminals.

Blech-Tec hat ganz gut zu tun

In diesem Gebäude betreibt Ralf Beger mit seiner Frau Ria sowie drei Mitarbeitern eine Blechfertigung. 2003 erst hat er sein Unternehmen Blech-Tec gegründet und sie haben auch ganz gut zu tun.

Offensichtlich hat sich sein Engagement und seine Qualität herumgesprochen. „Angefangen hat alles 2003 mit der Blechbearbeitung und mit relativ einfachen Bearbeitungstechniken wie dem Abkanten“, erzählt Ralf Beger. Heute ist der Fünfmann-betrieb mit Maschinen und Anlagen zum Stanzen, Biegen und Schweißen aufs Beste ausgestattet.

Gehäuse für die Elektrik und oder für Maschinenbaukunden sind der Hauptbroterwerb

Ria Beger erledigt dabei nicht nur die Buchhaltung perfekt, sondern ist auch handwerklich begabt und legt schon mal das eine oder andere Blech selbst in die Abkantbank oder in eine andere Maschine.

In einer Vitrine, die in dem großräumigen Büro untergebracht ist, haben die Begers eine Menge von Blechprodukten ausgestellt. In der Regel sind es Gehäuse für die Elektrik und Elektronik oder für Maschinenbaukunden. „Wir sind ein klassischer Blechverarbeiter und machen eigentlich alles, was mit Blech zu tun hat“, sagt Beger. „Dabei beginnen wir mit der Stückzahl eins bis zur Kleinserie, die auch mal bis 1000 Stück gehen kann. Oft sind es Wiederholteile, weil wir auch viel Dauerkunden bedienen“, ergänzt er.

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