Wasserstrahlschneiden

Mikro-Wasserstrahlschneiden mit hoher Präzision

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Kalter Wasserstrahl wirkt sich nicht auf die Materialoberfläche aus

Ein wesentlicher Pluspunkt ist der kalte Wasserstrahl, der keinerlei Gefügeveränderungen bewirkt. Anders bei konkurrierenden Schneidverfahren wie dem Laserschneiden und Erodieren: Hier verändert der Wärmeeintrag die Materialoberfläche, sodass die Konturen in den meisten Fällen nachbearbeitet werden müssen.

Außerdem kann durch die Hitze die Bioverträglichkeit des eingesetzten Materials gefährdet werden. Auch ein Verspröden des Werkstoffs ist möglich, worunter die etwa bei „meshs“ (feinen Netzen) erforderliche Flexibilität des Materials leidet.

Auch leitende oder hitzeempfindliche Werkstoffe laasen sich trennen

Diese Nachteile treten beim Trennen durch Wasserstrahl nicht auf. Zudem lassen sich mit dem Microwaterjet auch Materialien trennen, bei denen Konkurrenzverfahren passen müssen – etwa nicht leitende oder hitzeempfindliche Werkstoffe.

Nicht zuletzt erweist sich das Mikro-Wasserstrahlschneiden in vielen Fällen als schneller, flexibler und deutlich kostengünstiger als konkurrierende Verfahren. Bearbeitungsbeispiele aus der Praxis sind kleinste Tantal-Marker, Implantate aus Tantal, Titan oder verschiedensten Keramiken, Biegeschablonen, Werkzeuge, Rohlinge oder Fixationsplatten.

Präzisionsschneiden bei möglichst konstanter Temperatur

Für die neue Präzision des Wasserstrahlschneidens ist allerdings eine angepasste Umgebung erforderlich, die sich von herkömmlichem Wasserstrahlschneiden deutlich unterscheidet. Besonders wichtig ist die Sauberkeit der Fertigungsräume, die idealerweise klimatisiert sind. Nur so kann vermieden werden, dass Temperaturschwankungen die Dimensionen der Teile oder die Präzision der Maschinen beeinflussen.

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