Doppelblechkontrolle

Mit der Doppelblechkontrolle beim Umformen auf der sicheren Seite

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Auch bei Läpple hat die wirtschaftliche Krise der vergangenen Jahre Spuren hinterlassen und so war das Unternehmen gezwungen, neue Wege zu gehen. Seit Anfang 2011 wurden deshalb die bisherigen Unternehmensbereiche der Fibro GSA am Standort Haßmersheim sowie die Läpple Anlagenbau GmbH am Standort Heilbronn zur Fibro Läpple Technology GmbH mit Hauptsitz in Haßmersheim zusammengeführt. Die Läpple Blechverarbeitung GmbH konzentriert sich an den Standorten Heilbronn und Teublitz nun voll auf die Produktion von Prototypen und Serienteilen für die Automobilindustrie.

Mit Doppelblechkontrolle beim Umformen auf der sicheren Seite

Die Situation eines Werkzeugcrashs kann man sich, wie schon bemerkt, nicht leisten. „Wir waren beziehungsweise sind also gezwungen, entsprechende Sicherheitseinrichtungen in unseren Pressen und Pressenstraßen zu installieren“, sagt Lang. In der Klaschka GmbH & Co. KG aus Tiefenbronn bei Pforzheim fand man einen Partner, mit dem sich die Sicherheitseinrichtung realisieren ließ.

Klaschka entwickelt, fertigt und vertreibt seit über 40 Jahren elektronische Komponenten, Einheiten und Systeme für die Automation von Maschinen und Anlagen in der Industrie und in der Umwelttechnik. Die Produkte eignen sich zum Positionieren und Kontrollieren, zum Steuern und Regeln, zum Überwachen und Fehlererkennen, zum Bedienen und Beobachten. Einer von mehreren Produktbereichen befasst sich mit der sogenannten Doppelblechkontrolle.

Doppelblechkontrollen überwachen Blechplatinen-Vereinzelung

„Doppelblechkontrollen“, so Günter Schulz, Marketingleiter bei Klaschka, „verhindern das gleichzeitige Einziehen zweier aufeinanderliegender Bleche an Pressen wie beispielsweise bei Läpple, und sorgen so für eine reibungslose Produktion.“ Diese Doppelblechkontrollen überwachen, wie bereits oben beschrieben, die automatische Abstapelung und Vereinzelung von Platinen.

Sie können sowohl Eisen- wie auch Nichteisenmetalle erkennen und halten den Prozess an, sobald gleichzeitig zwei Platinen an der Saugspinne hängen. Insgesamt besteht die Doppelblechkontrolle aus dem Sensor, der entweder nach dem Sättigungs-Induktionsprinzip bei Eisenblechen oder nach dem Wirbelstrom-Induktionsprinzip bei Nichteisenblechen arbeitet, sowie aus der eigentlichen Doppelblechkontrolle BDK, von der es, wie auch bei den Sensoren, verschiedene Ausführungen gibt.

Sensor zur Doppelblechkontrolle im Sauggreifer integriert

Innerhalb der Saugerspinne befindet sich neben den Vakuumsaugern, die sich auf der Oberfläche der Platine festsaugen, auch einen Sauggreifer, der sich in der Größe meist von den übrigen unterscheidet. In diesen integriert ist der jeweilige Sensor, der erkennt, ob nur eine Platine oder mehrere Platinen gehoben werden.

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