Workflow-Mängel aufdecken

Kombination aus Omlox, Kamera und KI macht die Factory Intelligence wahr

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Personen-, Material- und Prozessabläufe objektiv im Blick

Das Ergebnis ist mittlerweile in der Test- und Demonstrationsfabrik in Lemgo und dort auch an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe erfolgreich im Einsatz. Imago-XM2-Smart-Kameras und weitere Omlox-Sensoren erfassen nun die Positionen von Personen, Fahrzeuge und Materialträgern kontinuierlich und in Echtzeit. Die Daten werden im zugehörigem Omlox-Hub gesammelt und können mit Hilfe geeigneter Analytik-Tools als Heatmaps, digitale Spaghetti-Diagramme oder Durchlaufzeit- und Auslastungsgrafiken visualisiert werden. So werden typische Suchwege, Staus, Wartezeiten und Engpässe wirklich sichtbar. Aber: „Häufig werden solche Positionsdaten noch manuell erfasst“, erläutert Christoph Siemon, Vice President Sales und R&D von Imago Technologies. Diese Methode ist aber teuer und zudem fehleranfällig! Sie ist subjektiv und deckt in der Regel nur kurze Zeiträume ab. Im Gegensatz dazu erfasst es beim Fraunhofer-Institut alle Bewegungen kontinuierlich. Dadurch lassen sich auch seltene, aber kritische Situationen aufdecken. Darüber hinaus erhält man objektive Daten, die eine perfekte Grundlage für die Optimierung von Abläufen darstellen, so Siemon. Die Integration erfolgt typischerweise parallel zum laufenden Betrieb. Das heißt, Kameras und Omlox-Infrastruktur werden in der Halle installiert, anschließend kalibriert und stufenweise in Betrieb genommen. So entstehen keine längeren Produktionsstillstände, und das System kann während des Hochlaufs iterativ justiert werden.

Personenerfassung verlangt sicheren Datenschutz

Die Darstellung der erfassten Bewegungen kann, wie oben schon erwähnt, unter anderem in Form von digitalen Spaghetti-Diagrammen erfolgen. Diese lassen sich für verschiedene Zeiträume wie beispielsweise für einzelne Schichten, bestimmte Wochen oder auch für Zeiträume vor und nach einer Layout-Änderung automatisch neu erzeugen und mit Kennzahlen verknüpfen – ohne laufend Personal für neue Studien binden zu müssen. Bei der Beobachtung von Mitarbeiterbewegungen ist das Thema Datenschutz aber ein wichtiger Aspekt, der in der gemeinsam geschaffenen, neuen Möglichkeit entsprechend berücksichtigt wurde. Siemon betont: „Die Bildverarbeitung läuft direkt auf der Kamera, so dass nur abstrahierte Positions- und Bewegungsdaten nach außen übertragen werden, jedoch keine Bilddaten oder identifizierende Merkmale. Personen werden lediglich als neutrale, pseudonyme Objekte geführt, was die DSGVO-konforme Nutzung sichert!“

Bildergalerie

Das kann man abschließend zusammenfassen:

Wie der erfolgreiche Einsatz des Systems am Lemgoer Fraunhofer-Institut zeigt, stellt die Kombination aus KI-basierter Echtzeitlokalisierung auf Basis der Smart-Kameras XM2 von Imago Technologies und dem offenen Ortungsstandard Omlox eine leistungsfähige Methode dar, um Personen-, Material- und Prozessflüsse transparent abzubilden. Unternehmen können Materialflüsse nun visualisieren, ihre Materialflussanalyse verbessern und den Produktionsfluss in Produktion, Produktionslogistik und Intralogistik nachhaltig optimieren. Denn ohne kontinuierliche räumliche Transparenz über Abläufe und Bewegungen bleiben viele Ursachen für Ineffizienzen verborgen. „Unsere Arbeiten zeigen, wie KI-basierte Echtzeitlokalisierung in Verbindung mit offenen Standards dazu beitragen kann, Produktions- und Logistikprozesse objektiv zu analysieren und nachhaltig zu verbessern“, fasst Flatt das Ergebnis zusammen. Imago-XM2-Smart-Kameras leisten dabei einen wichtigen Beitrag, um solche Effizienzsteigerungen möglich zu machen.

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