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Roadshow „Neue Messtechnik für Material- und Bauteilprüfung“

Optische Messsysteme ersetzen klassische Methoden

| Redakteur: Frauke Finus

Kurze Entwicklungszyklen, hoher Kostendruck und steigende Qualitätsanforderungen erfordern die schnellere Marktreife von Produkten. Konstrukteure, Testingenieure sowie Fachleute aus Forschung & Entwicklung setzen daher verstärkt optische Messsysteme ein. Das war das Ergebnis des Expertendialogs auf der GOM Testing Rodshow „Neue Messtechnik für Material- und Bauteilprüfung“ ergeben, an der rund 200 Fachleute an vier Standorten teilgenommen haben.

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In Live-Vorführungen wurde unter anderem der komplette Arbeits- und Evaluationsprozess des Aramis-Systems für Bewegungsanalysen und Positionieraufgaben sowie punktbasierte und flächenhafte Verformungsmessung vorgestellt.
In Live-Vorführungen wurde unter anderem der komplette Arbeits- und Evaluationsprozess des Aramis-Systems für Bewegungsanalysen und Positionieraufgaben sowie punktbasierte und flächenhafte Verformungsmessung vorgestellt.
( Bild: GOM )

In Fachvorträgen zu den Funktionalitäten der neuen Aramis-3D-Camera, des GOM-Testing-Controllers und der GOM-Correlate-Software wurde nach Unternehmensangaben deutlich, dass optische Messsysteme herkömmliche Methoden wie Dehnungsmessstreifen, Beschleunigungssensoren, Wegaufnehmer oder Extensometer ersetzen. Den Grund sehen die Nutzer in der Informationsdichte: Das Aramis-ystem erfasst Geometrien sowie dreidimensionale Verschiebungen und Verformungen von Materialproben und Bauteilen unter mechanischer oder thermischer Last. Dabei werden statische und dynamische Verformungen nicht nur punktuell, sondern vor allem auch flächenhaft ermittelt.

Definierte Messsequenzen speichern

Weiterer Grund für den Methodenwechsel ist die einfache Integration der berührungslosen Messtechnik in Prüfstände und Testlabore. Mittels externer Trigger und analoger Datenaufnahme sowie deren Umwandlung vereinfacht der neu entwickelte GOM-Testing-Controller die vollständige Integration in bestehende Testumgebungen – ohne komplizierte Positionierung und Verkabelung. Er beinhaltet ein softwaregestütztes Interface für die Programmierung prädefinierter oder spezifischer Messsequenzen beispielsweise die Definition spezifischer Interdependenzen zwischen Testing Parametern, wie Aufnahmegeschwindigkeit mittels Ringspeichern und Triggerelemente. Darüber hinaus können die definierten Messsequenzen für weitere Projekte als Vorlage gespeichert und ausgetauscht werden.

Vollständig rückverfolgbar

Beim neuen Testing Sensor (Arammis-3D-Camera) sind die voreingestellten und zertifizierten Objektive in ein industrielles Gehäuse eingebaut, das eine hohe Stabilität der Sensorkalibrierung gewährleistet. Messvolumen können durch den Benutzer einfach gewechselt werden, sodass kleine bis große Objekte – von Proben für die Materialprüfung bis hin zu Flugzeugkomponenten – gemessen werden können. Neben der Aramis-3D-Camera und dem GOM-Testing-Controller werden durch die parametrische Software GOM Correlate Professional Aktionen und Auswertungsschritte vollständig rückverfolgbar und miteinander verknüpft. Dadurch können diese einfach modifiziert und angepasst werden. Auf Knopfdruck werden alle entsprechenden Elemente der Timeline nach einer Änderung automatisch aktualisiert.

In Live-Vorführungen wurde neben der GOM Correlate Software und der digitalen Bildkorrelation auch der komplette Arbeits- und Evaluationsprozess des Aramis Systems für Bewegungsanalysen und Positionieraufgaben sowie punktbasierte und flächenhafte Verformungsmessung vorgestellt.

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