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Blechbearbeitung PWO rüstet sich für starkes Wachstum

Redakteur: Stéphane Itasse

Der Automobilzulieferer Progress-Werk Oberkirch AG (PWO) hat am Dienstag seinen Zwischenfinanzbericht für das erste Quartal 2014 vorgelegt und berichtet über einen gelungenen Jahresauftakt.

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Die Progess-Werk Oberkirch AG bereitet derzeit umfangreiche neue Serienanläufe vor.
Die Progess-Werk Oberkirch AG bereitet derzeit umfangreiche neue Serienanläufe vor.
(Bild: PWO)

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 konnten die Umsatzerlöse im PWO-Konzern um 5,9 % auf 99,8 Mio. Euro (Vorjahr: 94,2 Mio. Euro) gesteigert werden, wie das Unternehmen mitteilt. Die Gesamtleistung habe sich um 2,4 % auf 100,5 Mio. Euro (Vorjahr: 98,1 Mio. Euro) verbessert. Im Vorjahr waren größere Bestandserhöhungen zu verbuchen, die erst später fakturiert wurden, wie es heißt. Jetzt habe das Unternehmen zeitnäher abgerechnet.

Währungsverluste bremsen das PWO-Ergebnis aus

Das EBIT verbesserte sich laut PWO im ersten Quartal um 3 % auf 6,0 Mio. Euro (Vorjahr: 5,8 Mio. Euro) und war beeinflusst durch stichtagsbedingte Währungsverluste, während im Vorjahr Währungsgewinne entstanden waren. Trotz höherer Steuerquote habe das Periodenergebnis mit 3,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau gelegen.

Die positive Entwicklung wurde im ersten Quartal vor allem von den Standorten in der Tschechischen Republik und in Kanada getragen, wie PWO mitteilt. Für die kommenden Quartale geht das Unternehmen von einer weiter positiven Entwicklung an allen Standorten aus. Daher bestätige PWO seine Prognose eines Wachstums der Umsatzerlöse um etwa 6 % auf rund 400 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014. Das EBIT soll überproportional von 22,3 Mio. Euro im Vorjahr auf etwa 25 Mio. Euro zulegen.

PWO bereitet umfangreiche neue Serienanläufe vor

PWO setze derzeit an mehreren Standorten ein Expansionsprogramm um und bereite sich damit auf umfangreiche neue Serienanläufe vor. In den vergangenen beiden Jahren habe der Autozulieferer das Neugeschäft jeweils um über 20 % pro Jahr ausgeweitet. Diese Neuaufträge würden teilweise noch im laufenden, aber vor allem im nächsten und übernächsten Geschäftsjahr an- beziehungsweise hochlaufen. Damit sei für die Folgejahre ein weiterhin stabiles Umsatzwachstum zu erwarten. Auf dem Weg dorthin würden die internationalen Standorte in den wachstumsstarken Auslandsmärkten zunehmend an Gewicht gewinnen.

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