Lagersysteme

Roboter fürs Lager

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Auch Remmert-Geschäftsführer Matthias Remmert sieht ganz allgemein einen anhaltenden Trend zur Automatisierung: „Unsere Kernzielgruppen – produzierende Unternehmen sowie Stahlhändler – investieren verstärkt in vollautomatische Lagertechnik. Während das Lager früher allerdings allein zur Bevorratung von Material und Waren genutzt wurde und damit ein reiner Kostenfaktor war, fungieren die heutigen Anlagen als intelligentes Bindeglied innerhalb der Produktion.“

Roboter steigern Produktivität durch Verknüpfen von Lager und Produktion

Lagersystem und Produktionsmaschinen werden nach Aussage von Matthias Remmert sowohl mechanisch als auch softwaretechnisch optimal miteinander verknüpft und bieten dann als Gesamtproduktivzelle ein erhebliches Optimierungspotenzial.

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Eine logistische Konsequenz dieser vollintegrierten Produktionslogistik sei die automatisierte Absortierung der Artikel an den jeweiligen Produktionsmaschinen. „Unseren Analysen zufolge besteht hier eine große Nachfrage am Markt“, sagt Remmert. Geeignete Roboterlösungen zur Absortierung von Sägezuschnitten werden bereits von vielen Unternehmen eingesetzt. „Auch wir bieten mit dem Cutting-Sort für diesen Bereich einen leistungsstarken Roboter“, ergänzt Remmert.

Sortierroboter erfüllen deutlich höhere Ansprüche

Zur Absortierung lasergeschnittener Teile existierte dort lange Zeit keine effiziente Lösung, weil der Anspruch extrem hoch ist, denn die Systeme müssen die prozesssichere Absortierung von Teilen unterschiedlichster Abmessungen und Konturen ermöglichen. „Darüber hinaus müssen die Roboter mit einer intelligenten und dynamisch arbeitenden Sortiersoftware ausgestattet sein, die sich problemlos in die bestehende Softwarearchitektur integrieren lässt“, sagt Remmert.

„Im Gegensatz dazu basieren jedoch etwa 80% der heute überwiegend in der Serienfertigung eingesetzten Roboterapplikationen auf statischen Systemen, das heißt, sie sind auf die Ausführung eines einzigen, definierten Bewegungsablaufs programmiert. Diese können die hohen Anforderungen der Einzelteilproduktion nicht erfüllen“, erläutert er weiter.

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