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Bystronic auf der Blechexpo 2019

Rohrbearbeitung leicht gemacht

| Redakteur: Stefan Graf

Bystronic präsentiert mit der Bytube 130 ein brandneues Laserschneidsystem. Damit sollen Produktionsbetriebe besonders einfach in die Rohrbearbeitung einsteigen können – ein Geschäftsfeld mit Zukunft.

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Ein großer Vorteil der Bytube ist eine hohe Produktivität mit schnellen Be- und Entladezyklen.
Ein großer Vorteil der Bytube ist eine hohe Produktivität mit schnellen Be- und Entladezyklen.
(Bild: Bystronic)

Bis heute beschränken sich viele metallverarbeitende Dienstleister und Erstausrüster auf die Bearbeitung von flachen Blechen. Dadurch lassen sie sich Absatzchancen entgehen. Mit dem neuen Laserschneidesystem Bytube 130 können sich Produktionsbetriebe neue Kundengruppen erschließen. Denn das Einsatzgebiet für bearbeitete Rohre ist vielfältig: Automobil- und Bauindustrie gehören ebenso zu den Abnehmern wie Möbelhersteller oder Maschinen- und Gerätebauer.

Die Bytube 130 ist eine Lösung für Blechbearbeiter, die ihr Portfolio ausbauen möchten. Da 85 Prozent des Marktpotenzials im Segment Kleinrohre liegen, ist die Maschine auf die Bearbeitung von Rohren mit Durchmessern von 10 bis 130 mm ausgerichtet. Sie hat eine Ladekapazität von bis zu 17 kg pro Meter. Mit dem 2D-Schneidkopf lassen sich laut Anbieter 90 % aller Kundenwünsche erfüllen, da senkrechte Schnitte den größten Marktanteil ausmachen.

Faserlaser sorgt für Tempo und Flexibilität

Mit einem breiten Bearbeitungsspektrum erhalten Anwender die nötige Flexibilität für unterschiedlichste Aufträge. Zudem bietet die Bytube 130 das Potenzial, aufwendige und kostensteigernde Bearbeitungsschritte zu ersetzen: Immer mehr Produktionsbetriebe entdecken das Laserschneiden als Alternative zu den separat ausgeführten Prozessen Sägen und Bohren. Der Faserlaser erledigt beides in einem – und dies deutlich schneller. Erhältlich in zwei Leistungsstufen – 2 oder 3 Kw – punktet das Faserlaseraggregat mit einer hohen Energieeffizienz. Während sich die Faserlasertechnologie beim Schneiden von Flachblechen bereits etabliert hat, hält sie nun auch bei dünnen und dickeren Materialstärken in der Rohrbearbeitung Einzug. Ein weiteres Argument für den Faserlaser ist die konstant gleichmässige Schnittqualität. Und anders als ein CO2-Laser hat er aufgrund seiner Wellenlänge keine Probleme mit stark reflektierenden Buntmetallen wie Kupfer und Messing.

Bystronic auf der Blechexpo 2019: Halle 1, Stand 1711

Weitere Meldungen zur Blechexpo finden Sie in unserem Special.

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