Schlechtere Aussichten Salzgitter muss die Erwartungen herunterschrauben

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Der Stahlkonzern Salzgitter musste nach einem schwachen zweiten Quartal die Prognosen für das Gesamtjahr nach unten korrigieren, wie die dpa meldet.

Massiv gestiegene Verluste! Der Stahlriese Salzgitter muss die Prognosen für die kommenden Monate merklich senken ...(Bild:  Salzgitter)
Massiv gestiegene Verluste! Der Stahlriese Salzgitter muss die Prognosen für die kommenden Monate merklich senken ...
(Bild: Salzgitter)

Auch in der zweiten Jahreshälfte ist nach einer unerwarteten Aussage der Entscheider von Salzgitter noch keine spürbare Markterholung zu erwarten. Im zweiten Quartal bewegten sich die vorläufigen Ergebniskennzahlen nämlich unter dem von Analysten geschätzten Level. Der Kurs der Aktie sackte auf Tradegate deshalb im Vergleich zum Xetra-Schluss um rund sechs Prozent ab. Im laufenden Jahr dürfte der Umsatz vor diesem Hintergrund nicht bei 9,5 bis 10 Milliarden Euro liegen, sondern nur bei 9,0 bis 9,5 Milliarden, hieß es weiter.

Salzgitter-Verlust vor Steuern hat sich verzehnfacht

Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte mit 300 bis 400 Millionen Euro die bisherige Prognose von 350 bis 550 Millionen unterschreiten, wie Experten glauben. Das Vorsteuerresultat liege nun zwischen minus 100 und 0 Millionen Euro. Die alte Spanne lag bei ± 100 Millionen Euro. Im zweiten Quartal ging der Außenumsatz um fast 12 Prozent (auf

2,3 Milliarden Euro) zurück. Das Ebitda ging noch stärker in den Keller! Und zwar von 107,3 auf nur noch 38,2 Millionen Euro. Der Verlust vor Steuern weitete sich auf 56,5 Millionen Euro aus. Vor einem Jahr hatte er bei 5,7 Millionen gelegen. Bereits im ersten Quartal hatten ein schwaches konjunkturelles Umfeld und eine sinkende Stahlnachfrage auf die Ergebnisse gedrückt.

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