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Schweißen

Schweißlösungen für die Industrie 4.0

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Mit einem simulierten Fertigungsablauf demonstriert Kuka das Know-how in der intelligenten Produktion im Bereich des Schweißens.

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Kuka beweist auf der Blechexpo neben seinen Schweißkenntnissen auch sein Know-how im Bereich Industrie 4.0.
Kuka beweist auf der Blechexpo neben seinen Schweißkenntnissen auch sein Know-how im Bereich Industrie 4.0.
( Bild: Kuka )

Wer konsequent und permanent den Datenüberblick behält, kann Ausfallzeiten reduzieren und Verbesserungspotentiale erkennen, um seine Produktqualität zu steigern und effizienter zu fertigen.

Fertigungsrelevante Daten sammeln und konsolidieren

„Einen Einblick in einen smarten Fertigungsprozess erhalten die Messebesucher auf unserem Stand in Form einer vernetzten Schweißanlage“, erklärt Siegfried Heissler, Vice President, Divisionleiter Arclas bei Kuka Industries. Über die Kuka-Parameterüberwachung und -dokumentation PCD 507 (Process Control and Documentation) werden die fertigungsrelevanten Daten zum Equipment, zu den Roboterbewegungen und zu den Bauteilen gesammelt und konsolidiert. Alle wichtigen Prozessgrößen werden so an einer Stelle zusammengeführt und stehen für weitere Analysemöglichkeiten in der cloudbasierten Softwareplattform Kuka Smart Production zur Verfügung. Sie erlaubt den Nutzern, überall und jederzeit auf Anlagenkomponenten zuzugreifen und diese zu analysieren. „Ergänzend hierzu bieten wir mit der Process Screening Software, verfügbar ab Anfang 2018, eine Anwendung zur Visualisierung, Analyse und Aufzeichnung von Fertigungs- und Handhabungsprozessen von automatisierten Kuka Zellen. Dabei können mehrere Geräte gemeinsam und mit verschiedenen Sichten betrachtet werden“, erklärt Marc-Christoph Obst, Portfolio Manager bei Kuka Industries.

Auch Fern-Unterstützung bei der Fehlerbehebung

Durch Bahn- und Wertedarstellung im realen Prozessvideo mit der Augmented-Reality-Funktionalität werden diese sichtbar. Die detaillierte Dokumentation eines Ablaufs mit synchron aufgezeichneten Prozessvariablen beschleunigt die Inbetriebnahme und Anläufe neuer Fertigungsabläufe und steigert zudem deren Qualität. Im Bedarfsfall bietet sie dem Experten, im Übrigen auch aus der Ferne, aufschlussreiche Informationen über Störungen und unterstützt damit die Fehlerbehebung.

Ein Aluminiumbauteil wird zunächst durch Punktschweißen bearbeitet. Der Einstieg gelingt hier mit der standardisierten Kompaktschweißzelle – Kuka flexible Cell spot. Die Roboterzelle besteht aus modularen Standardpaketen und ist ausgerüstet mit dem neuen Speed-Positionierer KP3-V2H S, dem schnellsten Drei-Achs-Positionierer auf dem Markt, wie es heißt. Für eine schnelle und einfache Umsetzung der Punktschweißapplikation sorgt das neue ready2-spot-speed-Paket: Das vorkonfigurierte und getestete Bundle sei nach wenigen Handgriffen betriebsbereit.

Zum Schutzgasschweißen zeigt Kuka in einer Roboterzelle wie diese Technologie mit den Applikationspaketen ready2 arc und ready2 grip einfach automatisiert werden kann. Während der Schweißroboter seiner Arbeit nachgeht, positioniert der Greifer-Roboter das Bauteil flexibel in der jeweils optimalen Position. Damit demonstriert der Technologiespezialist, wie die unterschiedlichen Applikationspakete kombiniert werden können.

Alternative zu gängigen Fügeprozessen

Das Unternehmen setzt darüber hinaus auf neue Fügetechnologien wie das Rührreibschweißen, welche ihren Einsatz in der Batteriegehäuseherstellung wiederfindet. Das Rührreibschweißen stellt somit eine Alternative zu herkömmlichen Fügeprozessen dar. Das innovative Verfahren eigne sich für den qualitativ hochwertigen Fügeprozess von verschiedensten Aluminiumlegierungen und anderen Nichteisen-Metallen mit niedriger Schmelztemperatur.

Kuka Industries GmbH auf der Blechexpo: Halle 6, Stand 6313

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