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Schlüsselsystem EKS Sichere Betriebsartenwahl bis PL e

Redakteur: Simone Käfer

Ein Highlight des AMB-Auftritts von Euchner ist das elektronische Schlüsselsystem EKS FSA. Es gestattet eine sichere Betriebsartenwahl per Touchpanel bis PL e ohne mechanische Bedienelemente gestattet.

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Die EKS-Lesestation ist üblicherweise im Bedienpanel der Maschine installiert.
Die EKS-Lesestation ist üblicherweise im Bedienpanel der Maschine installiert.
(Bild: Bild: Euchner GmbH + Co. KG)

Mit seinem elektronischen Schlüsselsystem EKS bietet Euchner ein gesetzes- und normenkonformes Verfahren für die sichere Betriebsartenwahl. Das System besteht aus einer über Schnittstellen mit dem PC oder der Steuerung verbundenen Schreib-/Lesestation sowie mindestens einem Schlüssel mit einem beschreibbaren Speicher. Es lässt sich wahlweise für die Betriebsartenwahl mit Tasten sowie in der Version EKS FSA auch mit Softkeys und Touchpanels verwenden, bis PL e.

Die Vorteile

Jeder Schlüssel lässt sich einer Person individuell zuordnen. Damit werden Verantwortlichkeiten nachvollziehbar. Zudem können Berechtigungen für spezielle Tätigkeiten je nach Ausbildungsstatus der Mitarbeiter auf dem Schlüssel gespeichert werden. Das erhöht die Sicherheit zusätzlich und stellt durch die Personalisierung sicher, dass besonders gefährliche Arbeiten nur von entsprechend ausgebildeten und geschulten Mitarbeitern vorgenommen werden. Geht ein Schlüssel verloren, wird dieser einfach gesperrt. Und nicht zuletzt bieten die elektronischen Schlüssel einen wesentlich wirkungsvolleren Kopierschutz als mechanische Schlüssel oder Passwörter.

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Die Ausgangslage

Maschinenhersteller und Maschinenbetreiber sind dazu verpflichtet, Betriebssicherheitsverordnungen, Maschinenrichtlinien und geltende Normen zum Schutz ihrer Mitarbeiter zuverlässig einzuhalten. Viele Maschinen bieten jedoch keine ausreichenden Optionen für eine sichere Wahl der Betriebsart. Die Folge: Bei Inbetriebnahmen und Wartungen durch den Maschinenhersteller oder beim Einrichten der Maschinen durch den Maschinenbetreiber werden vorhandene Schutzeinrichtungen wie Schutztüren umgangen oder überbrückt. Die Gefahr eines Unfalls ist hierbei groß. Im konkreten Schadensfall haftet, wenn keine Betriebsartenwahl vorgesehen ist, der Maschinenhersteller. Ist dagegen eine Wahl der Betriebsarten vorgesehen und wird vom Bediener dennoch manipuliert, haftet der Maschinenbetreiber.

Euchner auf der AMB 2016 in Halle 4, Stand D44.

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