Vorzugsweise von hier! Bas und Klingbeil wünschen europäischen Stahlfokus

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas fordern eine Bevorzugung von deutschem und europäischem Stahl, wenn es um die Vergabe von öffentlichen Aufträgen geht.

Nächstes heißes Eisen! Die deutsche und europäische Stahlbranche kämpft an einigen Fronten. Die SPD will deshalb heute noch durchsetzen, dass es den Stahlkochern in Zukunft wieder besser geht ...(Bild:  Thyssenkrupp)
Nächstes heißes Eisen! Die deutsche und europäische Stahlbranche kämpft an einigen Fronten. Die SPD will deshalb heute noch durchsetzen, dass es den Stahlkochern in Zukunft wieder besser geht ...
(Bild: Thyssenkrupp)

Nach Ansicht von Bärbel Bas und Lars Klingbeil sollte man in wichtigen Bereichen wie etwa der Infrastruktur vor allem Stahl nutzen, der in Europa respektive in Deutschland produziert wurde. „Das gilt speziell jetzt, wenn wir mit unserem 500-Milliarden-Euro-Investitionspaket wie noch nie zuvor in unsere Infrastruktur investieren“, sagte Klingbeil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Eine entsprechende Strategie mit dem Titel „Standort stärken, Transformation voranbringen, Arbeitsplätze sichern“ soll nach Aussage der Funke-Zeitungen jetzt im SPD-Präsidium beschlossen werden. Demnach wirbt die SPD darin mit Blick auf die ausländische Dumping-Konkurrenz für einen „Buy European“-Ansatz. Die Partei fordert unter anderem einen robusten Handelsschutz gegen solch unfaire Praktiken anderer Länder. Aber auch niedrigere Energiepreise sowie Hilfen für die klimaneutrale Transformation der Stahlbranche will man durchsetzen. Nicht zu vergessen sind die hohen Zölle auf Stahlimporte in die USA, die für Kopfzerbrechen sorgen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte in diesem Zusammenhang einen "Stahlgipfel" im Herbst angekündigt.Auch Arbeitsministerin Bas unterstrich dabei die Bedeutung der Branche: „Die Stahlproduktion muss eine Zukunft in Deutschland haben. Eine starke Stahlindustrie ist unverzichtbar für unseren Industriestandort und auch eine Frage der nationalen Sicherheit.“

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