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Thyssenkrupp scheitert mit seiner Neustrukturierung

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Stahlsparte von Thyssenkrupp wird voraussichtlich nicht mit Tata Steel fusionieren können. Das hat Folgen für den gesamten Konzern.

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Die Neuordnung im europäischen Stahlmarkt bleibt aus: Thyssenkrupp Steel und Tata Steel dürfen voraussichtlich nicht fusionieren.
Die Neuordnung im europäischen Stahlmarkt bleibt aus: Thyssenkrupp Steel und Tata Steel dürfen voraussichtlich nicht fusionieren.
( Bild: Thyssenkrupp )

Laut einer Mitteilung von Thyssenkrupp in Essen gehen die beiden Unternehmen davon aus, dass die EU-Kommission das geplante Joint-Venture nicht genehmigen wird. Der Vorstand des deutschen Konzerns hat deshalb die strategischen Optionen für das Unternehmen neu bewertet und will dem Aufsichtsrat vorschlagen, die geplante Teilung in zwei eigenständige Unternehmen abzusagen. Stattdessen will sich Thyssenkrupp neu ausrichten, um die operative Leistungsfähigkeit zu verbessern.Zudem soll ein Börsengang der Aufzugsparte die Kapitalbasis stärken.

Da die Stahlsparte wieder in den Konzern eingegliedert wird, senkt Thyssenkrupp zudem seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018/2019. Das Ebit soll bei 1,1 bis 1,2 Mrd. Euro liegen, der Jahresüberschuss im Minus.

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