Maritimes Tauziehen TKMS und Rheinmetall buhlen weiter um Kieler Werft

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Die zwei großen deutschen Rüstungskonzerne wollen unbedingt eine Werft. TKMS-Chef Burkhard sieht Rheinmetall zwar finanziell im Vorteil, aber er merkt an, dass Geld allein keine Schiffe baut ...

Blick auf die Kieler Werft CMN Naval Yards, die derzeit sowohl Rheinmetall als auch TKMS kauftechnisch im Visier haben. Rheinmetall hat zwar mehr Geld, aber TKMS hat dazu auch was zu sagen ...(Bild:  CMN Naval Yards)
Blick auf die Kieler Werft CMN Naval Yards, die derzeit sowohl Rheinmetall als auch TKMS kauftechnisch im Visier haben. Rheinmetall hat zwar mehr Geld, aber TKMS hat dazu auch was zu sagen ...
(Bild: CMN Naval Yards)

Trotz des konkurrierenden Angebots des Rüstungskonzerns Rheinmetall hält der Marineschiffbauer TKMS an den Plänen zur Übernahme seiner Kieler Nachbarwerft weiterhin fest. Rheinmetall sei zwar offensichtlich finanziell potenter als der für seine U-Boote bekannte Schiffsbauer und TKMS habe für eine mögliche Akquisition auch einen Preis im Kopf, wolle aber nicht in ein Wettbieten einsteigen, das wirtschaftlich keinen Sinn ergebe. TKMS und Rheinmetall bieten, genauer gesagt, für die Marinewerft German Naval Yards, die zur französischen Gruppe CMN Naval gehört. Eine Stellungnahme von CMN Naval zu den Berichten liegt übrigens auch auf Anfrage bisher nicht vor. Rheinmetall hatte vor Kurzem mitgeteilt, dass ein unverbindliches Angebot für die Werft abgegeben worden ist. TKMS bietet schon länger. Angemerkt werden muss noch, dass Rheinmetall erst mit der Übernahme der Bremer Lürssen-Werftengruppe das Potenzial für den Marineschiffbau hat.

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