Lackieren Verbesserter Farbwechsel beim Lackieren mit Dosierzylindern
Zur Lackdosierung auf Robotern hat Eisenmann das System Vario-Charger entwickelt. Gesteuert werden die Schritte Tanken, Lackieren und Spülen über zwei parallel geschaltete Dosierzylinder und nicht über Molche. Eine Kugelumlaufspindel und ein Zahnriemenantrieb mit Servomotor sorgen für hohe Präzision mit weniger verschleißanfälligen Teilen als bei herkömmlichen Dosiersystemen.Kolbentechnik im Dosierzylinder ermöglicht saubere Trennung von Spülmittel und Lack
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Eisenmann hat unter der Bezeichnung Vario-Charger ein System zur Lackdosierung auf Lackierrobotern entwickelt. „Wir haben damit eine wirtschaftlich interessante Lösung für unsere Kunden geschaffen, die auch in Bezug auf Qualität und Effizienz in der Lackierung höchste Ansprüche erfüllt“, so Ralph Meier, Leiter des Forschungsbereichs Applikationstechnik beim familiengeführten Böblinger Anlagenbauer. Mit diesem neuen System zur Lackdosierung auf Lackierrobotern können Lackverluste bei Farbwechseln auf ein Minimum reduziert werden. Auch die Farbwechselzeiten sind bei der – laut Meier – äußerst wartungsfreundlichen Entwicklung deutlich verringert.
Gleichmäßigerer Farbauftrag bei höherem Durchsatz
Aufgrund der Vorteile – wie gleichmäßigerer Farbauftrag und höherer Durchsatz – ist das Lackieren unter Hochspannung aus der Oberflächentechnik nicht mehr wegzudenken. In Zusammenhang mit dem umweltbedingten Einsatz von Wasserbasis- und Zwei-Komponenten-Lacken müssen dabei stets Lack-Dosiersysteme zum Einsatz kommen, die nach dem Prinzip der Potenzialtrennung arbeiten, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
Je nach System war dies bisher laut dem Forschungsbereichsleiter mit hohen Lackverlusten beim Farbwechsel, langen Wegstrecken zwischen Pumpe und Zerstäuber oder einem großen Wartungsaufwand verbunden. Daraus ergaben sich die Ziele bei der Entwicklung des Systems: Lackverluste bei Farbwechseln auf ein Minimum zu reduzieren bei gleichzeitig genauerer Dosierbarkeit der Lackmenge. Auch weniger Wartungsaufwand und Verschleißteile sowie erhöhte Leistungsfähigkeit im Bezug auf Ausflussrate und Lackiergeschwindigkeit standen auf der Liste der umzusetzenden Ziele.
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