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„Plötzlich“, so Bernd Heckel, „war meine ganze Strategie, die ich mir am Anfang zurecht gelegt hatte, über den Haufen geworfen. Ich spürte förmlich, wie wir uns zu einem wichtigen und akzeptierten Lieferanten und Lohnfertiger für zahlreiche namhafte Kunden entwickelten. Meine Mitarbeiter und ich wurden fast dazu gezwungen weitere Aktivitäten zu entwickeln und Investitionen zu tätigen.“ Das hat er in den folgenden Jahren und bis heute so realisiert.
Umzug ermöglicht Aufbau von Laserschneidanlage
Im Jahre 2001 hat Metallbau Heckel sein Gründungsdomizil verlassen und ist praktisch ein paar Hundert Meter weiter um die Ecke, genauer auf die grüne Wiese, gezogen und hat sich dort einen neuen Fertigungsbetrieb aufgebaut. Den Anstoß dazu gab ein weiterer Heckel-Gedanke, nämlich in eine Laserschneidanlage zu investieren.
„Mit dem Laser wollten wir unsere Blechbearbeitung komplettieren. Damit konnte ich plötzlich Zuschnitte, Ausschnitte, Geländerverkleidungen und andere Blecharbeiten selbst machen“, sagt Heckel. Schneiden konnte er damals bis 20 mm Dicke, denn die Anlage war mit einem 4 kW-Laser ausgestattet. Lieferant der Laserschneidanlage war der belgische Maschinenbauer LVD, dem Heckel seit dieser Zeit sein Vertrauen als Maschinenlieferant schenkt.
Diese erste Laserschneidanlage war eine von LVD der Baureihe Axel 3015 S. Sie ist laut Hersteller eine äußerst kosteneffiziente und zuverlässige Lasermaschine.
Laserschneidanlage trotz Arbeitstisch von 1500 × 3000 mm sehr kompakt
Die Laserschneidanlagen-Baureihe vermittelt auch einen sehr kompakten Eindruck obwohl sie einen Arbeitstischbereich von 1500 × 3000 mm bietet. Sie ist mit der so genannten fliegenden Optik und konstantem optischem Weg ausgestattet.
Weitere Features dieser soliden Standard-Laserschneidmaschine sind eine bedienerfreundliche Steuerung mit dem von LVD entwickelten Cadman-Softwarepaket, das den Anwender in seiner Flexibilität und Produktivität unterstützt. Durch die einfache Konzeption der Axel-Baureihe ist einhergehend auch eine hohe Betriebssicherheit gegeben – so auch in Bernd Heckel‘s Betrieb.
Parallel zu dieser ersten Laserschneidanlage investierte der Metallbau-Unternehmer auch in eine Wasserstrahlschneidanlage von Flow. Aber warum braucht man, wenn man sich auf Laserbearbeitung spezialisiert hat auch noch eine Wasserstrahlschneidanlage?
Wasserstrahlschneidanlage für vielerlei Aufträge
Heckel lässt auf solche Fragen nicht lange mit der Antwort warten: „Entstanden ist die Idee im Zusammenhang mit unserem Nachbarbetrieb. Dieser fertigt Betonformen für Pflastersteine in jeder Version. Dafür müssen dicke Bleche und andere Materialien geschnitten werden. Das war der Anlass.“ Heute nutzt Heckel diese Wasserstrahlschneidanlage für vielfältige Aufträge aus allen erdenklichen Branchen – zum schneiden von Stahl über Holz bis hin zu Keramik.
Mit den bisher vorhandenen Maschinen, vor allem mit der vor Jahren angeschaffte Abkantpresse, konnte Heckel die Anfragen die er von seinem mittlerweile weitreichenden Kundenkreis bekam, nicht mehr bewältigen. „Gerade was das Biegen und Kanten angeht“, sagt Heckel, „war die Kantlänge, die wir zur Verfügung hatten, nicht mehr ausreichend.“
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