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Metallbau Heckel

Vom Handwerksbetrieb zum Premiumanbieter

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Bernd Heckel verkörpert ganz und gar nicht den großen Boss. Dennoch ist er erfolgreicher Unternehmer mit einem Metallbaubetrieb. Er bleibt seiner Profession „Schlossermeister“ treu. Erst im Mai 1989 hat er sein Unternehmen, Metallbau Heckel, gegründet. Heute, nach 20 Jahren beschäftigt er 30 Mitarbeiter und kann auf einen Fertigungsbetrieb blicken, der über einen modernen Maschinenpark verfügt.

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Fürs Grobe wie fürs Filigrane gleichermaßen zu begeistern ist der Lohnfertiger Metallbau Heckel im sächsischen Lengenfeld. Bild: Kuhn
Fürs Grobe wie fürs Filigrane gleichermaßen zu begeistern ist der Lohnfertiger Metallbau Heckel im sächsischen Lengenfeld. Bild: Kuhn
( Archiv: Vogel Business Media )

Lengenfeld im Vogtland ist eine Kleinstadt im Regierungsbezirk Chemnitz und vor allem durch den gleich um die Ecke liegenden Freizeitpark Plohn bekannt. Doch auch das Unternehmen Metallbau Heckel – im Gewerbegebiet angesiedelt – hat sich bis weit über die Grenzen der Region hinaus einen Namen gemacht.

Metallbaubetrieb kurz vor der Wende gegründet

Am 1. Mai 1989, also noch vor der politischen Wende, erfolgte der Eintrag in die Handwerksrolle Bauschlosserei für die Herstellung von Kleinaufträgen für die Bevölkerung sowie Reparatur von Rollstühlen. Davon ist Bernd Heckel mit seinem Metallbaubetrieb heute, nach über 20 Jahren, weit entfernt.

Zuerst hat er es allein versucht: „Die Auftragslage war damals sehr gut und ist zusehends weiter gestiegen, da hab ich mir dann einen Mitarbeiter an die Seite geholt“, erzählt der Seriosität ausstrahlende Firmengründer Bernd Heckel. Er scheint noch ein Unternehmer des „alten Schlages“ zu sein.

Auf jeden Fall fing er kurze Zeit nach der Gründung seines Unternehmens mit der Ausführung von klassischen Schlosserarbeiten wie etwa mit dem Balkon- und Geländerbau an. „Es dauerte nicht lange“, so Heckel, „dann klopften auch schon Industriekunden an meine Tür.“

Metallbau-Unternehmer hat bald Kunden aus dem Maschinenbau

Die Folge davon waren Großaufträge mit ganzen Baugruppen für den Maschinen- und Anlagenbau. Die ersten Kunden aus dem Westen Deutschlands kamen mit ihren Anfragen und Aufträgen auf Heckel zu. Aufträge, die Heckel mit seinen damaligen Kapazitäten an Maschinen und Manpower zu erdrücken schienen.

Also was tun? Kooperationen mit benachbarten und befreundeten Betrieben – darin sah Heckel zwar eine Lösung aber nicht die Zukunft seines Betriebes, auch wenn die Zusammenarbeit immer gut klappte. „Mir war klar“, so Heckel, „dass ich meinen Betrieb konkurrenzfähig machen und optimieren musste, wenn es richtig vorwärts gehen sollte.“

Eines Tages stand er in seiner Denkphase in einem Lieferanten-Betrieb, der ihm verschiedene Teile produzierte, vor einer CNC-Biegemaschine. Diese ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. So eine Maschine musste er auch haben, ja, so eine brauchte er – und zwar bald. Solide wie Heckel ist, betrachtete er natürlich auch seine Investitionsmöglichkeiten immer sehr realistisch und hat er sich erst einmal für eine gebrauchte Biegemaschine entschieden.

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