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Energielieferanten investieren derzeit aber auch in ganz großem Stil in die Solarenergie. Ein Anbieter setzt bei zwei neuen Kraftwerken auf die sogenannte Parabolrinnen-Technik. Eine Parabolrinne ist ein langgestreckter beweglicher Parabolspiegel, der sich nach dem Verlauf der Sonne über den Tag ausrichtet. In ihm wird das Sonnenlicht eingefangen und konzentriert zu einem einzigen Punkt – der Empfängersäule – reflektiert.
Sogenannte Solarturmwerke hingegen arbeiten mit einer großen Anzahl von Heliostaten, die das Sonnenlicht alle gesammelt und gezielt auf einen Punkt in einem Solarturm konzentrieren. Dort gewinnen also nicht die Spiegelmodule selbst die Sonnenenergie.
Am 20. August 2009 wurde Deutschlands erstes solarthermisches Turmkraftwerk in Jülich den Betreibern offiziell übergeben. Über 2153 zweiachsig bewegliche Spiegel, sogenannte Heliostate, folgen dort dem Lauf der Sonne und richten sich so aus, dass das Sonnenlicht auf einen 22 m² großen Receiver am oberen Ende des Turms reflektiert wird. Die Strahlung wird dabei angeblich bis zu 1000-fach konzentriert.
Solarthermische Kraftwerke sollen zum Exportschlager werden
Aktuell rechnet man damit, dass solarthermische Kraftwerke in 5 bis 10 Jahren zum Exportschlager nach Südeuropa, Afrika oder in den Süden der USA werden. Alle Bewegungen von Spiegeln, Heliostaten, Photovoltaik-Modulen oder sogenannten Konzentratoren beruhen zu einem entscheidenden Teil auf leistungs-starken Wälzlagern, die die geforderten Bewegungsabläufe zur Sonnennachführung gewährleisten.
Andreas Jungholt ist Vertriebsleiter bei der LFD Wälzlager GmbH in 44319 Dortmund.
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