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Wenn Pressen auf Reisen gehen – Transport nach Vorschrift

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Ist alles sicherheitstechnisch erledigt, kann die Presse auf Reisen gehen

Für das Schuler-Team in Erfurt und das Transportunternehmen Bohnet stand dann einige Tage später auch das Verladen des Pressentisches auf dem Programm. Ein leerer Tieflader rollt rückwärts in die Werkhalle herein - ein 14-Achsen, 31,50 m lang.

Erich Diesterbeck, Teamleiter Verpackung und Farbgebung bei Schuler, und sein Team legen die Trageseile an den Pressentisch. Mitarbeiter der Spedition Bohnet bereiten in dieser Zeit den Tieflader vor. Sie richten die Unterlage-Stahlblöcke ein, auf die das Teil gelegt werden soll und positionieren Antirutschmatten. Auf den Hänger montieren die Spediteure den sogenannten Formschluss-Stahlblock, damit der Pressentisch beim Bremsen nicht ins Rutschen kommt.

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Am Kran schwebt nun der Tisch in Richtung Lkw. Als der Großkörper auf dem Tieflader liegt, wird die restliche obere Fläche des Tischs konserviert, damit beim Transport nichts anrostet. Dann werden Folien darüber gezogen und miteinander verbunden. Die Folie wird erhitzt, damit sie sich zusammenzieht und die Form des Tisches annimmt. Bei Transporten in die nähere Umgebung sind diese sogenannten Schrumpffolien üblich. Nach dem Verzurren der Ladung kommt noch eine Wurfplane über den Tisch und die Fahrt kann losgehen.

„Wenn alles glatt geht, dauert solch ein Akt rund zwei Stunden“, sagt Diesterbeck. Nicht selten kommt es vor, dass in einer Schicht drei solche Großkörper wie der Pressentisch für LuK verladen werden. Insgesamt gibt es im Werk etwa 100 bis 150 Pressentransporte mit unterschiedlichstem Komponenten-Umfang.

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