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Fraunhofer IWKS Wertvolle Rohstoffe kostengünstig und nachhaltig wiederverwerten

Redakteur: Claudia Otto

Wie lassen sich die wertvollen Rohstoffe, die in vielen Produkten stecken, intelligent und kostengünstig zurückgewinnen und nachhaltig wiederverwerten? Wie kann man ein Produkt so gestalten, dass Recycling und Nachnutzung optimal möglich sind? Diesen und anderen akuten Fragen rund um das Thema Wert- und Rohstoffe widmet sich die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS.

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Im Abfall stecken noch viele wertvolle Rohstoffe. (Bild: Fraunhofer-Gesellschaft)
Im Abfall stecken noch viele wertvolle Rohstoffe. (Bild: Fraunhofer-Gesellschaft)

Nicht nur die Nachfrage nach Rohstoffen wie Kupfer, Nickel, Eisen, Öl, Kohle und Co. steigt kontinuierlich, auch die Preise klettern nach oben. Denn trotz aller Krisen, die Wachstumsdynamik in den Schwellen- und Entwicklungsländern wird die Nachfrage nach Rohstoffen langfristig vervielfachen.

Nachfrage nach seltenen Erden wächst besonders schnell

Besonders schnell wächst der Bedarf an raren Metallen und seltenen Erden. Oft stecken die Stoffe in vorhandenen Produkten, lassen sich aber nur schwer wieder in den Stoffkreislauf zurückholen.

„Genau hier beginnt die Aufgabe der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS“, erklärt Prof. Gerhard Sextl, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC, der gemeinsam mit Partnerfirmen des Materials Valley e. V. die Gründung maßgeblich initiierte. Zunächst will er valide Daten zu den globalen Stoffkreisläufen zusammentragen und analysieren, um Ressourcenstrategien erstellen zu können. Parallel dazu werden neue Verfahren zum Recycling von kritischen Wertstoffen unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten entwickelt.

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